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  <title>relativ wenig bartwuchs</title>
  <subtitle>Willkommen auf relativ wenig bartwuchs. Dem privaten Weblog von Wolfgang Malgadey.</subtitle>
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  <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
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  <author>
    <name>Wolfgang Malgadey</name>
    <email>wolfgang@malgadey.de</email>
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    <title>Mein Problem mit KI</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/mein-problem-mit-ki/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
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    <content xml:lang="de" type="html">&lt;h1&gt;Mein Problem mit KI&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Martin Fowler hat geschrieben, &lt;a href=&quot;https://martinfowler.com/articles/2026-dont-like-llms.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;I don&#39;t like LLMs&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;They confidently bullshit me - often giving me useful, helpful answers. But also just making stuff up with the same assurance.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Und da kann ich ihn irgendwie verstehen. Ich nehme LLMs nicht persönlich, um sie zu mögen oder eben nicht. Für mich sind sie ein Werkzeug. Von der Art wie sie reden bin ich eher beeindruckt. Mein Problem ist eher, dass ich nicht das bekomme, was ich eigentlich wollte. Ich bin nicht gut genug darin, präzise zu sagen was ich will, für ein Modell das sich haargenau an den Wortlaut hält und genau das tut, was da steht. Ein bischen so wie früher, als mein Mitarbeiter zwar tolle Sachen gemacht hat, ich ihn aber dennoch nicht lenken konnte und er einfach immer wieder Generatoren gebaut hat, anstatt einfach das Problem zu lösen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fowler zitiert Jessica Kerr bezogen auf LLMs:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;not only are they useful, it is irresponsible not to use them…. They&#39;re more thorough, as well as faster.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Mich beschäftigt aber die Frage: warum ich es nicht schaffe, präzise genug zu formulieren, was ich will. Selbst wenn ich mit dem LLM genau darüber spreche, mit dem Ziel präziser zu werden, lande ich in einer Schleife: intent -&amp;gt; review -&amp;gt; intent ändern -&amp;gt; review -&amp;gt; ... Genau in dem Moment, in dem ich denke, jetzt habe ich wirklich eine gute Grundlage, kommt das LLM mit einer Implementierung um die Ecke, die ich nicht erwartet hatte oder einem Drift der mich stört. Zu viele Tests die schon bei Spec 2 Minuten dauern oder den Container build testen zum Beispiel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das passt zu einer Notiz, die ich mir vor wenigen Tagen gemacht habe, aus einem LinkedIn-Post von Andrea Laforgia. Ihr Argument: Agile adressiert Ungewissheit in Software-Projekten. Gutes Anforderungsmanagement reduziert nur das Risiko, etwas anderes zu bauen als gefragt wurde. Ob das Gefragte selbst richtig war, zeigt sich erst im Kontakt mit der Realität. Zur KI-beschleunigten Entwicklung schreibt sie:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;Faster execution raises the stakes. When building is slow, a wrong assumption costs you a week.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Specs, Contracts, Constitutions, das ganze SDD-Instrumentarium mit dem ich seit Monaten experimentiere, lösen das Präzisionsproblem. Sie zwingen mich aufzuschreiben, was ich eigentlich will, und reduzieren Intent Drift auf der Implementierungsseite. Das Validierungsproblem lösen sie nicht: ob das, was ich präzise aufgeschrieben habe, überhaupt das Richtige war. Dabei lerne ich gerade viele neue Methoden und Ideen, wie man sowas strukturiert und frage mich, ob ich die letzten Jahre unter einem Stein gelebt habe oder ob LLMs auch einfach gut darin sind, solche Strukturen zu halluzinieren? Mensch was wären das für Zeiten gewesen, wenn ich solche Dokumente vor 10 Jahren schon hätte schreiben können :D&lt;/p&gt;
</content>
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    <title>SDD, ADRs und Constitution</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/sdd-adrs-und-constitution/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/sdd-adrs-und-constitution/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Seit einigen Tagen versuche ich mit SDD (spec driven development) eine Idee für einen KI-Harness umzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei wollte ich mich nicht einfach nur in guter neuer VibeCoding-Manier zum Ergebnis prompten, sondern mit Githubs Spec-Kit über Specs, Contracts und Architekturentscheidungen (ADRs) arbeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein Anspruch war, dass ich weder meine gesamte Idee vorab definiere, noch das ich die Architektur, die ich mir im Kopf vorstelle vollständig vorgebe. Die Features sollten iterativ entstehen und die Architektur sollte im Prozess selbst entsteht. Gleichzeitig sollten Prinzipien wie DDD, TDD, Observability und Clean Code von Anfang an gelten, bzw. die Entwicklung für mich handhabbar machen (ich wollte den Code gerne selbst verstehen).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zuerst habe ich daher mit der KI die Umsetzung meiner Idee mit Spec-Kit gespiegelt und im Chat geschärft. Danach habe ich die Constitution (also Regeln, Leitplanken und Contracts) darauf basierend generiert und versucht dabei a. noch nicht die Domäne mit einfließen zu lassen, und b. nicht zu technisch bzw. zu spezifisch zu werden. Um die Architektur zusätzlich abzusichern, habe ich die Constitution noch so erweitert, dass für systemrelevante Komponenten zentrale ADRs verpflichtend sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Anfang fühlte sich das sehr gut an. So viele explizite Regeln und Verträge habe ich am Anfang eines Projekts bisher noch nie vorgegeben. Und Spec 001 (ein wirklich minimaler MVP) wurde super umgesetzt. Ein paar Dinge die ich anders gemacht hätte, aber zum einen war es ja nur ein MVP, zum anderen habe ich mir gedacht &amp;quot;das hätte ich bei meinen Mitarbeitern jetzt auch akzeptiert&amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spec 002 sollte darauf aufbauen und die wichtigen Architekturentscheidungen tragen. Plan und Tasks waren auch noch nachvollziehbar, aber der umgesetzte Code entsprach so gar nicht meinen Ideen und Wünschen. Ich habe dann erstmal versucht zu ermitteln, warum das LLM hier so falsch abgebogen ist. Am Ende war es meine eigene Nachlässigkeit die zu dem Drift geführt hat. Ich habe die Constitution (also Verfassung) nicht wörtlich genug genommen. Dort werden Verträge definiert, und wenn da nicht ein &amp;quot;must&amp;quot; steht ist es auch kein verbindlicher Vertag, sondern ein Option.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Konkret hat sich das LLM für eine ETL-Pipeline entschieden, weil ich in den Verträgen mehr Focus auf Determinismus gelegt habe, obwohl ich eigentlich ein agentisches, also nicht deterministisches (zufälliges) System bauen wollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spec 002 habe ich insgesamt dreimal verworfen (inklusive eines fast vollständigen Neustarts samt neuer Constitution). Meine Formulierungen und meine Contracts haben die KI immer wieder in die falsche Richtung gelenkt. Nach 4 Fable-5-Sessions (also 4x das Session-Limit in wenigen Minuten verbraten) und ungefähr 80% meines Copilot Pro+ Budgets war Spec 002 dann irgendwann umgesetzt 🥵.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und selbst dabei musste ich die Constitution mehrfach nachschärfen. OTel-Metriken hatte ich von Anfang an drin, Logging aber nicht, also nicht als &amp;quot;Vertraglich binden&amp;quot;. Spannend war der Workflow denn ich dabei &amp;quot;entdeckt&amp;quot; habe (ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich das in der Doku hätte nachlesen können). Die Constitution kann man durchaus im Prozess anpassen (&lt;code&gt;/speckit-constitution&lt;/code&gt;) muss dann aber mit &lt;code&gt;/speckit-converge&lt;/code&gt; sicherstellen, dass der Plan, die Tasks und der Code noch dazu passt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man sollte vermeiden hier ohne Skills mit dem Code bzw. den Specs zu interagieren. Ich glaube, wir (Menschen) sind in einem solchen Prozess nicht dafür gemacht, Änderungen vollstädnig zu berücksichtigen. Ich habe auf jedenfall mehrmals bereut, dass ich manuell auch nur kleinere Änderungen gemacht habe, weil ich entweder nicht gesehen habe, dass die von mir gemachte Änderung in der späteren Implementierung eigentlich noch kommt, oder eben ganz anders gelöst werden sollte (laut Plan).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe dann 5 oder 6 Mal mit /speckit-converge geprüft, ob die Implementierung wirklich noch zu Spec und Plan passt. Dabei wurden immer wieder Tasks ergänzt, weil neue Probleme sichtbar wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;SDD bzw. die spec-kit Skills, optimieren sehr konsequent auf das, was du als Contract definierst. Alles, was unscharf oder optional definiert wird driftet im Zweigel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einfach fand ich das bisher ehrlich gesagt überhaupt nicht. Und ich habe damit vielleicht gerade mal 10% meines Systems umgesetzt. Was mich deshalb gerade ernsthaft beschäftigt:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wie macht man das sinnvoll im Team?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also so, dass mehrere Leute gemeinsam mit KI, Specs, ADRs und Constitution arbeiten können, ohne dass das System langsam in die falsche Richtung konvergiert. Ich kann nämlich nicht behaupten, dass ich alles gelesen habe, was das LLM erzeugt hat. Ich habe es ernsthaft versucht, musste mich aber immer wieder dabei ertappen, dass ein &amp;quot;im Workflow weitermachen&amp;quot; und &amp;quot;schauen was passiert&amp;quot; einfacher und naheliegendert war, als wirklich alles zu lesen und bis ins Detail zu schärfen (was auch nicht zwinged zu besseren Ergebnissen geführt hat).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was mich dagegen stark fasziniert sind die &amp;quot;Ideen&amp;quot; oder Methoden die die LLMs nutzen. Vielleicht liegt es an der &amp;quot;Umgebung&amp;quot; in der ich bisher programmiert habe. Aber über &amp;quot;Verträge&amp;quot; habe ich mit meinen Teams bisher noch nie nachgedacht. Evtl. liegt es aber auch daran, dass LLMs sich eben durch das Training grandios gut an sowas halten... Der Mensch ist da ja eher nachlässig (also meiner Erfahrung nach).&lt;/p&gt;
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    <title>Geek-Stuff</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/geek-stuff/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:33Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/geek-stuff/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Auf den ersten Blick wirkt dieser Stapel wie ein zufälliges Sammelsurium. In jedem dieser Bücher steckt ein kleiner Teil von mir. Vom neugierige Nerd über den zweifelnden Denker, der verstehen will, wie andere ticken.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;111 Gründe, Apple zu lieben (Frank Müller)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Hardware Hacking Projects for Geeks (Scott Fullam)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Das Kochbuch für Geeks (Eckenfels &amp;amp; Hildebrandt)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Inside WikiLeaks (Daniel Domscheit-Berg)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Methodisch korrektes Biertrinken (Reinhard Remfort)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Eine kurze Geschichte der Zeit (Stephen Hawking)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Das Café am Rande der Welt (John Strelecky)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Entspannt euch! (Michael Schmidt-Salomon)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;StatusAngst (Alain de Botton)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage? (Franca Parianen)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;How Not to Suck at Consulting (Axel Janiec &amp;amp; Tristan Poetzsch)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Presentation Patterns (Neal Ford, Matthew McCullough, Nathaniel Schutta)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Mobile Developer&#39;s Guide to the Galaxy&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Die Bücher sind durchweg kurzweilig. Sie ziehen mich mit einer guten Geschichte in ihren Bann, bringen mich zum Lachen oder sie lassen mich mit einem tiefgründigen Gedanken zurück.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es geht ums Universum, um die großen Fragen, um Einstein und darum, wie einfach es sein kann, wenn man die richtigen Glaubenssätze anwendet. Neugier, war schon immer mein intensivster Begleiter, der mich sicherlich am meisten geprägt hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Andere Bücher sind genau das Gegenteil. Ein bisschen Quatsch, ein bisschen Nerd-Humor, ein bisschen &amp;quot;Hitchiker&#39;s Guide to the Galaxy&amp;quot;-Vibe. Bücher übers Biertrinken oder nerdig Kochen haben mich sehr amüsiert.&lt;/p&gt;
</content>
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    <title>DevOps-Transformation</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/devops-transformation/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:33Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/devops-transformation/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Es gibt wenig Bücher bei denen ich so viel Spaß hatte, und dennoch viel Inhalt mitnehmen konnte. Leider bleibt wie so oft, die Realtität sieht anders aus.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Projekt Phoenix (Gene Kim, Kevin Behr, George Spafford)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;The DevOps Handbook (Gene Kim, Jez Humble, Patrick Debois, John Willis, &amp;amp; Nicole Forsgren)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Projekt Unicorn (Gene Kim)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Ich habe tatsächlich viele Punkte aus &lt;strong&gt;Projekt Phoenix&lt;/strong&gt; auf meine Arbeit beziehen können. Und genau wie in &lt;strong&gt;Gesundes Kommunizieren&lt;/strong&gt; hat es mich etwas erschreckt, dass ich so viele Dinge selbst erlebt habe und hier die Antworten vor mir liegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hätte die Bücher auch zu den Soft Skills packen können, da hier viel über Agilität und Lean Thinking geschrieben wird. Aber ich fand sie dann doch so gut, dass ich sie alleine Stellen wollte. Zu Projekt Phoenix gibt es auch eine Graphic Novelle, die ich mir eigentlich auch noch kaufen wollte. Meine kleine Comic-Sammlung wäre bestimmt eine eigene Serie wert.&lt;/p&gt;
</content>
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    <title>Prozesse automatisieren</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/prozesse-automatisieren/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:33Z</updated>
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    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Schon komisch, dass etwas das ich im Grunde jahrelang gemacht habe, in nur 3 Bücher in meinem Regal steht.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Practical Process Automation (Bernd Ruecker)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Enterprise Process Orchestration (Bernd Ruecker &amp;amp; Leon Strauch)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Real-Life BPMN (Jakob Freund &amp;amp; Bernd Rücker)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Und Bernd Ruecker taucht in diesem Stapel gleich dreifach auf. Der Grund ist einfach, ich kannte einfach kein Tool, dass Prozess-Automatisierung so gut umgesetzt hat wie Camunda. Mittlerweile bin ich schlauer und kenne ein paar weitere, aber er hat mir die Tür für eine sehr strukturierte Sicht auf diese Domäne eröffnet. Zeitweise habe ich mich dabei gefragt, warum zum Henker haben wir das nicht früher gekannt? Und wieso gingen diese Tools an mir vorbei?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also im Nachhinein habe ich glaube ich nie etwas anderes gemacht. Ich habe immer versucht, manuelle Prozesse zu verstehen und so gut es geht zu automatisieren. Nur kam dabei eben Programmcode anstatt BPMN zum Einsatz. Dabei sind Microservices und die Unterschieden von Choreography versus Orchestration auch hier zentrale Teil der Architektur. Nichts anderes haben wir mit unserem Software Design versucht zu bauen. Eben nur speziell für eine bestimmte Domäne, und nicht allgemein für alles was man Automatisieren kann.&lt;/p&gt;
</content>
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    <title>Hardcore-Coding und Legacy</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/hardcore-coding-und-legacy/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:33Z</updated>
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    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Programmieren habe ich mir selbst beigebracht. Damals lag ein Stapel 64&#39;er neben meinem C64 und ich habe ellen Lange Texte abgetippt.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Delphi 6 - Das Einsteigerseminar&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Visual C++ 6 für Dummies (Michael Hyman &amp;amp; Bob Arnson)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;C# Kompendium&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Das C# 2005 Codebook (Bayer)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;JavaScript - kurz &amp;amp; gut (David Flanagan)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Einführung in Python (Mark Lutz &amp;amp; David Ascher)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Dass ich mit Basic angefangen habe weiß ich noch genau. Irgendwann habe ich dann irgendwie kleine Programme auf dem Schneider CPC (!?) geschrieben und bin dann bei Turbo Pascal gelandet. In der Schule hatte ich dBase im Fach Informatik, hach der Arme her Tomiuk, er hatte es nicht leicht mit uns Mininerds.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Studium kam C++, ein ganz klein wenig C und Java zum Sammelsurium dazu. C# fand ich dann so gut, dass ich damit den größten Teil meiner bisherigen Laufbahn verbracht habe. Und natürlich ist &amp;quot;JavaScript - kurz &amp;amp; gut&amp;quot; eine Lüge, JavaScript war zu der Zeit weder gut noch kurz. Mensch was war ich verblüfft, als ich gesehen habe, was Typescript aus JavaScript so alles herausholt, von NodeJS bzw. der V8-Engine ganz abgesehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die hier gelisteten Programmiersprachen kenne ich gut genug um damit zu arbeiten. Außer C# beherrsche ich keine davon Vollständig und schaffe es doch immer meine Ideen und Konzepte im Kopf damit umzusetzen. Für mich war es immer zuerst wichtig, die Syntax, bzw. die Struktur der Sprache zu verstehen um sie dann in den Konzepten, Pattern und Strukturen die ich im Kopf hatte umzusetzen. Dank StackOverflow gelang mir das eigentlich immer sehr gut.&lt;/p&gt;
</content>
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    <title>Die Web-Anfänge</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/die-web-anfaenge/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:33Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/die-web-anfaenge/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Nach Basic und vor JavaScript ermöglichten mir HTML und PHP meine visuell-kreative Seite zu entwickeln.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Beginning XHTML (Wrox Press)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;3D für das Web (Lamprecht)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Hypergraphics (Roy McKelvey)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;PHP - kurz &amp;amp; gut (Deutsche Ausgabe, O&#39;Reilly)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;PHP (Rasmus Lerdorf)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Einen Teil der Bücher habe ich mir erst während des Medieninformatik-Studiums zugelegt um mehr über Webseiten und 3D im Web zu lernen. Zu der Zeit waren Web 2.0 und Richmedia die Buzz-Words der Zeit. Auch wenn ich viel mit PHP Entwickelt habe, kann ich zu der Zeit eigentlich nicht mehr viel sagen. Studium hat Spaß gemacht, und danach bin ich direkt in meine .net Ära gestartet.&lt;/p&gt;
</content>
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    <title>Soft Skills und Agilität</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/soft-skills-und-agilitaet/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:33Z</updated>
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    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Seit vielen Monden arbeite ich im Team, und Anfangs was es auch recht einfach zum Ziel zukommen. Retrospektiv betrachtet lag das an einem sehr einfach Umstand. Das Team hat sich auf der selben Basis gegründet, wir hatten die selben Werte.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Gesundes Kommunizieren (Angela Dietz)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Gewaltfreie Kommunikation (Marshall B. Rosenberg)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Giraffensprache (Marshall B. Rosenberg)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;FISH! (Lundin, Paul, Christensen)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die 5 Dysfunktionen eines Teams überwinden (Patrick Lencioni)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;The Coaching Habit (Michael Bungay Stanier)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Scrum – A Pocket Guide | A Smart Travel Companion (Gunther Verheyen)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;This is Lean (Niklas Modig &amp;amp; Pär Åhlström)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Personal Kanban (Jim Benson &amp;amp; Tonianne DeMaria Barry)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Die Reihenfolge der Bücher passt nicht ganz. &lt;em&gt;Gewaltfreie Kommunikation&lt;/em&gt; von Marshall Rosenberg habe ich erst vor wenigen Jahren verschlungen. Getriggert durch das Buch &lt;strong&gt;Gesundes Kommunizieren&lt;/strong&gt; von Angela Dietz; das uns von unserem IT-Supergenie Ekki empfohlen wurde. Und wie das immer so ist, bei Dingen die mich faszinieren, ich habe zuerst meinem Kompanion die Ohren damit zugetextet und dann den Kollegen, bis wir Angela zu uns eingeladen haben. Sie (und M. Rosenberg) hat meine Sicht auf Kommunikation und Problemlösung massiv verändert und mich enorm eingeschüchtert. Das mündete in einer GFK-Mediation, die mich Emotional ziemlich durchgeschüttelt hat. &lt;strong&gt;GFK&lt;/strong&gt; ist seither für mich immer präsent, auch wenn ich persönlich nicht gut darin bin immer Empathisch zu sein, hoffe ich doch, dass ich genug davon mitgenommen habe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Bücher über dysfunktionale Teams und das Coaching habe ich gelesen, um zu verstehen, warum die Teams in denen ich später gearbeitet habe, nicht mehr so funktionierten wie früher, als wir alle noch auf der selben Welle geritten sind. Ich muss mich zwar sehr immer noch dazu disziplinieren, in der Kommunikation mit meinen Kollegen nicht ständig das Feuer zu löschen, aber zu Wissen, wie man den Gründen auf die Spur kommt und Menschen dazu anleitet die Dinge selbst zu lösen und dabei zu lernen fand ich schon sehr hilfreich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und auch wenn mich alle Bücher bis dahin bis heute sehr geprägt haben, entspricht nichts meinen Mindset mehr als der &amp;quot;Lean&amp;quot;-Gedanke. Ich finde es furchtbar wenn Menschen Scrum herbeizitieren und dann kein Verständnis dafür haben, was das eigentlich soll. Worin der wirkliche Fortschritt sichtbar wird. Ich werde aber auch nicht müde es immer wieder zu erwähnen... Veränderung ist die einzige Metrik die zählt.&lt;/p&gt;
</content>
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    <title>Agenten sind Götter</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/agenten-sind-goetter/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:33Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/agenten-sind-goetter/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Das ist die Welt der Gegenwart. In diese Welt haben wir unsere neuen Götter geworfen, hier werden sie geboren, dies sind ihre Tempel. Dies ist Claude’s Haus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://anmutunddemut.de/2026/05/07/agenten-sind-goetter.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;#&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://anmutunddemut.de/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Ben_&lt;/a&gt;, dt. Philosoph&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
</content>
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    <title>Bücherstapel</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/buecherstapel/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:33Z</updated>
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    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Da ich immer älter werde, wird die &amp;quot;Kluft&amp;quot; zwischen mir und meinen Kollegen immer größer. Und mich hat es dann doch ein wenig überrascht, als ich gefragt wurde &amp;quot;wie ich all das denn gelernt hätte&amp;quot;. Die Antwort war ganz einfach und ich brauche dafür nur in mein Bücherregal zu schauen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe meine alten Bücher vor mir aufgereiht und in Stapel unterteilt. Sie dokumentieren meine erste Webseite bis zum moderne Microservice. Und ich möchte einmal erklären, warum diese Bücher immer noch in meinem Regal stehen und warum trotz Gen-AI auch in Zukunft weitere dazukommen werden.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Handwerkszeug und Architektur&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Code Complete (Steve McConnell)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Aufwandschätzung bei Softwareprojekten (Steve McConnell)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der agile Festpreis (Michael Gloger u.a.)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Clean Code (Robert C. Martin)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;The Pragmatic Programmer (David Thomas, Andrew Hunt)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;The Software Architect Elevator (Gregor Hohpe)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Fundamentals of Software Architecture  (Mark Richards, Neal Ford)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;The Lean Product Playbook (Dan Olsen)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Tidy First? (Kent Beck)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Hexagonal Architecture Explained (Alistair Cockburn, Juan Manuel Garrido de Paz)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unifying User Stories, Use Cases, Story Maps, The Power of Verbs (Alistair Cockburn)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Ich könnte jetzt viel aus den Inhalten der Bücher zitieren oder davon schwärmen, aber das machen andere schon zur genüge und es gibt hunderte &amp;quot;Ein Software Entwickler muss diese 10 Bücher gelesen haben&amp;quot;-Beiträge. Für mich waren diese Autoren super interessant. Sie waren an der Entstehung meines Handwerks beteiligt und haben es maßgeblich geprägt. Es sind Stars meiner Jugend und immer noch wichtige Stimmen im Gewirr der vielen Meinungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die letzten Bücher in dieser Reihe sind erst in den letzten 5 Jahren dazu gekommen. Da habe ich schon lange Aufgaben ausgeführt, die mit dem reinen Coden nicht mehr viel zu tun hatten. Da habe ich mich schon deutlich eher als Architekt gesehen, anstatt als Coder.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Bücher in diesem Stapel sind auch dazu gekommen, weil Bücher in anderen Stapeln wichtig waren. Auch wenn ich Audiobücher leider nicht im Bücherstapel habe, Kent Becks &lt;em&gt;Tidy First?&lt;/em&gt; habe ich erst durch das Hörbuch &lt;em&gt;Clean Agile&lt;/em&gt; von Robert C. Martin entdeckt und es passte wunderbar in mein Mindset und die Art wie ich arbeite.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jedes der Bücher hat mir entweder eine neue Sichtweise aufgezeigt, mich in eine neue Welt geführt, oder meine Arbeitsweise bestätigt und mir Argumente geliefert, warum es ein sinnvoller Weg war bisher. Manche haben mich auch etwas rätselnt zurück gelassen, wie &lt;em&gt;Der agile Festpreis&lt;/em&gt;. Und beim Durchstöbern der Bücher ist mir dann auch aufgefallen, dass ich &lt;em&gt;The Lean Product Playbook&lt;/em&gt; ehrlichgesagt noch nicht gelesen habe. Aber das ist ja auch ein guter Grund ein Buch noch im Schrank zu haben.&lt;/p&gt;
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    <title>Ab jetzt wieder mit Kommentaren</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/ab-jetzt-wieder-mit-kommentaren/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:33Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/ab-jetzt-wieder-mit-kommentaren/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Also Fast...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bereite gerade alles dazu vor, den Kommentaren im Blog ein zweites Leben zu geben. Da ich keine Blog-Engine verwende und alles gerne statisch vorliegen haben will, muss ich hier wohl etwas basteln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die existierenden Lösungen sind alle etwas alt, und scheinbar hat daran keiner mehr weiter gearbeitet. Was ich will, ist eigentlich nicht viel: Kommentare als Markdown-Dateien im Repo speichern, diese beim Bauen der Seiten einbinden, und die UX analog zu WordPress halten – sowohl für mich als auch für Kommentatoren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den ersten Schritt habe ich schon gemacht: die alten Kommentare aus dem WordPress-Dump extrahiert und ins Zielformat umgebaut. Collection und Rendering sind auch schon drin.&lt;/p&gt;
</content>
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    <title>KI als Betriebssystem</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/ki-als-betriebssystem/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/ki-als-betriebssystem/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Ich finde die Idee interessant, das mit generativer KI und vor allem mit der KI die noch vor uns liegt, etwas neues kommt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aktuell lese und sehe ich viel nach dem Motto &amp;quot;so haben wir es bisher gemacht, das gleiche machen wir jetzt mit KI&amp;quot;, dabei merke ich, wie sich meine eigene Nutzungsweise stetig ändert.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Die Agenten&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;KI wird aktuell unterschiedlich eingesetzt. In bestehende Workflows als Entscheidungshilfe oder Antwortgeber, beim Coden als Coder, Reviewer, Tester, Architekt oder Requirements Writer (als Engineer, also &amp;quot;Benutzer versteher&amp;quot; hab ich es noch nicht gesehen). Für den Support nutzen wir KI als Anrufbeantworter, zur Triage, zur Recherche und zur Beantwortung von Fragen oder im Marketing zur Marktanalyse, als Contentcreator und als Social-Media Berater. Quasi digitale Mitarbeiter oder ein weiteres Tool. Und weil Mitarbeiter geführt werden müssen, gibt es noch einen Chef oder Koordinator resp. Orchestrator!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mal davon abgesehen, dass wir uns damit obsolete machen und wir eben noch nicht bei einer AGI angekommen sind, sprich diese KI-Mitarbeiter auch Fehler machen können, habe ich selbst nicht das Gefühl, dass diese Art LLMs zu nutzen die Richtige ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch einen Post von Felix Schlenther&lt;sup class=&quot;footnote-ref&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://relativwenigbartwuchs.de/ki-als-betriebssystem/#fn1&quot; id=&quot;fnref1&quot;&gt;[1]&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;, bin ich auf die Idee &amp;quot;KI als Betriebssystem&amp;quot; gekommen. Er ist nach fast zwei Jahren mit 25 spezialisierten Agenten auf einen universellen Agenten umgestiegen&lt;sup class=&quot;footnote-ref&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://relativwenigbartwuchs.de/ki-als-betriebssystem/#fn2&quot; id=&quot;fnref2&quot;&gt;[2]&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;. Weil seiner Meinung nach das falsche Denkmodell dahinterstand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eigene Erfahrung mit 25 Agenten habe ich keine. Aber intuitiv habe ich den domänenspezifischen Ansatz immer vermieden. Statt einem Agenten zu sagen &amp;quot;Du bist jetzt ein Senior C# Architekt&amp;quot; habe ich lieber spezifische Prompts geschrieben; was einem Skill, wie ich heute weiß, ziemlich nahe kommt. Ich habe denselben Agenten gelenkt, statt per Rollenzuweisung darauf zu hoffen, dass er die passenden Fähigkeiten runterlädt und dabei versucht den Kontext geschickt zu wählen, damit die Wahrscheinlichkeit steigt, dass das Ergebnis meinen Erwartungen entspricht. So wie in der Matrix, funktioniert das nämlich nicht. LLMs arbeiten mit Wahrscheinlichkeiten und ergänzen, was wahrscheinlich als nächstes kommt, gegeben den Kontext. Nicht dem, was eine Berufsbezeichnung verspricht. Sie laden sich keine Fähigkeiten aus der Matrix herunter :D.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Die Betriebssystem-Analogie&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ein echtes Betriebssystem macht keine Arbeit. Es schafft die Voraussetzungen, dass Arbeit gemacht werden kann. Der Kernel ist nicht für Textverarbeitung zuständig, aber ohne ihn läuft keine Anwendung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Überträgt man das auf KI, sieht ein KI-Betriebssystem ungefähr so aus:&lt;/p&gt;
&lt;table&gt;
&lt;thead&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;th&gt;OS-Konzept&lt;/th&gt;
&lt;th&gt;KI-Äquivalent&lt;/th&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/thead&gt;
&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Kernel&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;LLM (Basis-Intelligenz)&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Konfigurationsdateien&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;&lt;code&gt;CLAUDE.md&lt;/code&gt;, &lt;code&gt;AGENTS.md&lt;/code&gt;, Governance&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Filesystem&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Kontext / Wissensbasis&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;System Calls&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Tools / APIs, CLI, MCP&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Prozesse&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Skills / Agents&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Scheduler&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Agentic Layer / Orchestrierung, Harness&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Logs&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Feedback-Loop, Lernschleife&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;Der Agent hat das Weltverständnis, aber keine spezielle Funktion. Die Intelligenz steckt nicht im Agenten selbst sondern wird über Skills und in den Guidelines passend zur jeweiligen Domäne hinzugefügt. Der Agent nimmt aus diesen Bausteinen die Inhalte (Funktionen), die die Aufgabe erfordert.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Die Komponenten&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Felix Schlenther beschreibt folgende Bausteine seines KI-Betriebssystems:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Skills&lt;/strong&gt; — dokumentierte Arbeitsanweisungen. Nicht &amp;quot;mach Marketing&amp;quot;, sondern: Welche Schritte? Welcher Kontext? Welche Tools? Was ist die Definition of Done?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kontext&lt;/strong&gt; — die Landkarte für den Agenten. Wo liegen welche Daten? Wie hängen sie zusammen? Was ist wichtig zu wissen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Tools&lt;/strong&gt; — Zugriff auf alle relevanten Systeme. CRM, E-Mail, Kalender, Datenbanken — mit Lese- und Schreibrechten. Spezialisierte Tools um den Kontext zu optimieren, z.B. um große Wissenquellen zu durchsuchen oder komplexe Strukturen erkennbar zu machen (wie z.B. Abhängikeiten im Sourcecode).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Governance&lt;/strong&gt; — das Regelwerk. Mit Ampellogik geschrieben: Was darf der Agent automatisch? Was braucht Bestätigung? Was ist verboten? Also Dokumente für die KI, nicht zwingend für Menschen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Agentic Layer&lt;/strong&gt; — Agenten, die dynamisch auf dem Betriebssystem arbeiten, arbeit ausführen. Sie haben keine spezielle Funktion, sondern führen generisch bzw. dynamisch Aufgaben aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Lernschleife&lt;/strong&gt; — Feedback fließt zurück. Skills werden gepatcht. Kontext wird geschärft. Das System wird besser, nicht nur größer. Mein aktuelles Lieblingsbeispiel: Karpathys LLM Wiki Idee, aber auch LLM Dreaming sind dazu interessante Ideen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Unterscheidung Agentic Layer .vs. spezialisierte Agenten&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der Unterschied liegt darin, wem der Kontext gehört. Beim digitalen-Mitarbeiter-Modell besitzt jeder Agent seine eigene Domänenkompetenz — was der Marketing-Agent weiß, weiß der Support-Agent nicht. Dadurch entstehen Silos automatisch. Im OS-Modell sind die Agenten im Agentic Layer bewusst &amp;quot;dumm&amp;quot;: sie haben keine eingebackene Intelligenz, sondern greifen auf den gemeinsamen Kontext, die gemeinsamen Skills und die gemeinsame Governance zu.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Wie das bei mir aktuell aussieht&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ich baue seit einigen Monaten so ein System; im Kontex Wissensmanagement ohne es anfangs bewusst so zu nennen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Marvin läuft als sandboxed Container auf meiner Maschine, kommuniziert via Telegram, hat Zugriff auf meinen Zettelkasten und ein Dutzend selbst entwickelte Skills: Blogwatcher, Status-Check, Browser-Automatisierung. Zaphod hat vollen Systemzugriff und erledigt alles, was direkten Host-Zugriff braucht. Claude Code arbeitet parallel an Marvins Code.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Übersetzt in das Betriebssystem-Modell:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Kernel&lt;/strong&gt; → Claude Code bzw. Opus und Sonnet sind mein Kernel, sie liefern das Weltwissen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Skills&lt;/strong&gt; → Claude Code Skills in NanoClaw verwende ich Hauptsächlich, OpenClaw hat ein ähnliche Konzept, kein &amp;quot;Code-Review-Agent&amp;quot;, sondern ein &lt;code&gt;review&lt;/code&gt;-Skill der auf Anfrage läuft — mit dokumentierten Kriterien (was wird geprüft, was ist die Definition of Done)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Kontext&lt;/strong&gt; → &lt;code&gt;/workspace/group/&lt;/code&gt; als shared context, &lt;code&gt;wolfgang-projects.md&lt;/code&gt; als lebendige Projektübersicht, Codebase-Verständnis via LSP/Indexierung, nicht je-Agent-Wissen; alle Agenten teilen dasselbe Verständnis der Architektur. Dedizierte Wikis mit speziellem Wissen je nach Domäne.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Tools&lt;/strong&gt; → git, Blogwatcher CLI, agent-browser, Tailscale&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Governance&lt;/strong&gt; → &lt;code&gt;CLAUDE.md&lt;/code&gt; (Persönlichkeit, Grenzen, Kommunikationsregeln), Architekturprinzipien als Regel, sehr Hilfreich hier auf bekannte Pattern zu verweisen z.B. &amp;quot;Hexagonal Architecture&amp;quot; oder &amp;quot;TDD Chicago Style&amp;quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Agentic Layer&lt;/strong&gt; → Marvin + Zaphod + Claude Code, unterschiedliche Harness Implementierungen, um ein wenig zu spielen und mich etwas sicherer zu fühlen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Lernschleife&lt;/strong&gt; → kuratiertes Wissens-Wiki, tägliche Gesprächszusammenfassungen, wöchentliches Memory-Reviews, PR-Feedback fließt zurück in den &lt;code&gt;review&lt;/code&gt;-Skill, Architekturentscheidungen landen im Kontext.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Schlenther formuliert es so: Der Fokus verschiebt sich von &amp;quot;Ich mache die Arbeit&amp;quot; zu &amp;quot;Ich baue das System, das die Arbeit macht&amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für mich bedeutet das, nicht nur Anforderungen an Systeme aus Benutzersicht zu erkennen (darin bin ich geübt) sondern genauer zu Beschreiben, wie man eigentlich arbeitet. Der Kern ist: Als Entwickler/Architekt war man gut darin zu sagen &lt;strong&gt;was&lt;/strong&gt; ein System tun soll. Jetzt muss man zusätzlich beschreiben &lt;strong&gt;wie&lt;/strong&gt; die Arbeit ausgeführt werden soll. Das ist ein anderer Muskel der wir meiner Meinung nach mit KI mehr brauchen als Code- oder Architekturverständnis.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und um bei der OS-Metapher zu bleiben, das System verbessert sich nicht durch mehr Agenten, sondern durch besser dokumentierte Skills und schärferen Kontext, also durch Qualität, nicht Quantität. Das kommt mir irgendwie bekannt vor, selten hat es in meinen Projekten geholfen einfach nur mehr Leute auf ein Problem zu werfen.&lt;/p&gt;
&lt;hr class=&quot;footnotes-sep&quot; /&gt;
&lt;section class=&quot;footnotes&quot;&gt;
&lt;ol class=&quot;footnotes-list&quot;&gt;
&lt;li id=&quot;fn1&quot; class=&quot;footnote-item&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://www.linkedin.com/posts/felixschlenther_fast-zwei-jahre-lang-haben-wir-bei-ai-first-activity-7441746610696413184-Jq5U?utm_source=share&amp;amp;utm_medium=member_ios&amp;amp;rcm=ACoAABuKfooBEehLRZAyqRcvAm_3MXKFgt79DKE&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Felix Schlenther auf LinkedIn&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://relativwenigbartwuchs.de/ki-als-betriebssystem/#fnref1&quot; class=&quot;footnote-backref&quot;&gt;↩︎&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li id=&quot;fn2&quot; class=&quot;footnote-item&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://open.spotify.com/episode/6ZFvBga9VCnA0atmz9HXnz&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Podcast von Felix Schlenther zum Thema&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://relativwenigbartwuchs.de/ki-als-betriebssystem/#fnref2&quot; class=&quot;footnote-backref&quot;&gt;↩︎&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;/section&gt;
</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>KI macht den Großputz</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/ki-macht-den-grossputz/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/ki-macht-den-grossputz/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Vor drei Jahren habe ich diese Seite auf &lt;a href=&quot;https://www.11ty.dev/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;11ty&lt;/a&gt; umgestellt. Mittlerweile hat sich einiges geändert und meine Seite bzw. das Tooling war etwas outdated. Und da ich gerne wieder mehr veröffentlichen wollte, musste ich zuerst die Seite aktualisieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich nutze &lt;a href=&quot;https://claude.ai/code&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Claude Code&lt;/a&gt; bereits intensiv um mich in die Welt des Context- und Agentic Engineering einzuarbeiten, bzw. um kleinere Software-Projekte zu bauen und zum Wissensmanagement mit Obsidian.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was habe ich also alles mit Claude umgesetzt:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Update auf die aktuelle latest von 11ty 3.1.5 inkl. aller weiteren Dependencies
Damit hätte ich alleine vermutlich Tage verbracht, schon alleine herauszufinden was es für Änderungen gibt! Z.B. Bulma; das CSS-Framework dass ich nutze, musste an einigen Stellen angepasst werden. Claude hat mit wenigen Hinweise erfolgreich alle Änderungen erkannt und durchgeführt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Collections-Logik für Posts, Schlagworte und Kategorien wurde überarbeitet, weil 11ty v3 mit der Reihenfolge, in der Collections aufgebaut werden, anders umgeht als sein Vorgänger.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bulma 1.0 (das genannte CSS-Framework) hat den &lt;code&gt;@import&lt;/code&gt;-Mechanismus gegen das Sass-Modulsystem ausgetauscht und dabei kurzerhand den &lt;code&gt;mx.burger()&lt;/code&gt;-Mixin entsorgt, der für mein Hamburger-Menü zuständig war.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Dann habe ich noch Pagefind integrieren. Claude hat den Build-Prozess entsprechend angepasst und mir eine Seite in die Navigation gepackt (ok, jetzt nicht der Wahnsinns wurf, aber es war nur eine Anweisung an das LLM). Die ich dann einfach anpassen konnte, denn Claude hat eine veraltete Component von Pagefind verwendet.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Preview-Bilder wurden für dieselbe URL teilweise mehrfach erzeugt, weil der Cache pro Build-Lauf nicht persistent war. Ein In-Memory-Cache mit &lt;code&gt;page.url:imageSrc&lt;/code&gt; als Schlüssel hat das bereinigt. Außerdem gefiehl mir das SVG nicht so gut, und SVG Bearbeiten gehört definitiv nicht zu meinen Lieblingsaufgaben.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Am Ende hat Claude noch etwas Refactoring betrieben und z.B. die duplizierte &lt;code&gt;extractExcerpt&lt;/code&gt;-Funktion in eine eigene &lt;code&gt;utils.js&lt;/code&gt; ausgelagert.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Und damit läuft der Blog wieder und ich bin in der Lage neue Artikel hinzu zufügen. Yeah!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;PS: Den Artikel habe ich mit KI generieren lassen. Erkennt man ggf. am Titel :D Inhaltlich hat das aber leider noch gar nicht gepasst, war aber eine gute Vorlage um den Artikel zu meinem zu machen!&lt;/p&gt;
</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>11ty</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/11ty/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:33Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/11ty/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Seit Anfang Mai wird diese Webseite statisch generiert. Als Generator habe ich mich für &lt;a href=&quot;https://www.11ty.dev/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;11ty&lt;/a&gt; entschieden.&lt;/p&gt;
</content>
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    <title>Dafür bin ich Dankbar</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/dafuer-bin-ich-dankbar/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/dafuer-bin-ich-dankbar/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Es erfüllt mich mit großer Demut und Freude, wenn ich sehe wer Du bist und was Du tust. Wie Du Dich in Deinem Leben verhältst und wie Du denkst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dafür bin ich Dankbar&lt;/p&gt;
</content>
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    <title>Im Wasserland</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/im-wasserland/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/im-wasserland/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Es war einmal in einem kleinem Dorf...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dort waren alle Menschen normale, nur ein Mädchen war nicht ganz normal, sie hat ein Wasserjuwel von ihrer Oma geschenkt bekommen. Also konnte sie Portale öffnen und konnte in andere Welten reisen, als sie in einer anderen Welt war, wusste sie nicht genau wo sie war. Da sah sie ganz viele Wasserpark und da wusste sie das sie in Wasserland war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie wusste das , weil ihre Oma ihr ganz viele Geschichten erzählen hat. Als sie wieder nach Hause gekommen ist. Setzte sie sich direkt vor den Fernseher und guckte den Film die Schule der magischen Tiere Der Film war sehr lustig hat sie gesagt. Als sie das zweite mal ein Portal geöffnet hat. Hat sie die Königin getroffen. Eher gesagt die Königin von Wasserland. Die Königin fragte wie heißt du sie antwortete ich heiße Frida. Das heißt ich darf dich Frida nennen. Frida antwortete klar doch. Gehen wir in eine Wasserpark? Fragte Frida. Die Königin antwortete klar können wir in einen Wasserpark gehen! Dann gehen wir in in den den Wasserpark der vor uns ist sagte Frida.Ok sagte die Königin.Als sie im Wasserpark waren.Sind sie auf alle Rutschen gegangen und in alle Becken. Außerdem sind sie von alle Sprungbrettern gesprungen . Das hat Super Spaß gemacht. Als sie wieder aus dem Wasserpark zurück waren Wurde Zeit für sie zu gehen.Als sie zuhause war ist sie sofort ins Bett gegangen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am nächsten Tag war sie wieder in Wasserland . Weil es in ihrer Welt total heiß ist und in Wasserland ist es schön kühl. Außerdem sind hier schöne Wasserparks und hier sind meine Freunde. Frida fragt was machen wir heute? Die Königin antwortete wir können ein Spiel spielen Frida antwortete Oh Ja deine Spiele machen immer so viel Spaß. Sollen wir Fang den Ball spielen?Oh ja auf jeden Fall. Das macht immer so viel Spaß. Also das Spiel war sehr schön. Diese Welt ist einfach Fantastisch!Es ist aber Zeit für mich zu gehen sagte Frida Ok antwortete die Königin Melina.Bis morgen Frida sagte Melina bis morgen sagte Frida .&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am nächsten morgen ist sie den ganzen Tag zuhause. Weil sie die Grippe hat sie sagte ich ruhe mich jetzt einfach aus. Bestimmt kann ich dann heute noch ins .Etwas später.Als es ihr wieder gut ging hat sie sofort ein Portal geöffnet und ist ins Wasserland gegangen. Da hat sie sofort die Königin begrüßt und da wollte sie unbedingt ein Spiel spielen dieses mal hieß das Spiel 123 Frei. Das Spiel hat sich auch toll gefunden . Da musste sie nach Hause. Als sie zuhause war ist sie sofort ins Bett gesprungen und noch ein Buch gelesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Buch heißt : die Tintenkleckser Klassenfahrt zum Geisterbahn . Es war lustig, gruselig und spannend. Dann ist sie eingeschlafen. Am nächsten Tag hat sie denn ganzen Tag zuhause gespielt mit ihren Kuscheltiere die heißen: Benno,Brüno,Bruno, Benni. Sie haben ganz verschiedene Spiele gespielt.Eher gesagt nicht den ganzen Tag. Einmal war auch ihre Oma da. Sie hat Frida einen Drachenjuwel geschenkt. Frida fragte wo her hast du eigentlich die ganzen Juwelen Hallo hallo warum nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dein Opa hat sie geerbt sagte ihre Oma. In jeder Welt ist noch ein Juwel. Also erlebst du jede drei Welten doppelt cool antwortete Frida.darf ich dann wenn ich die Juwelen. gefunden habe meinen Freunden die schenken fragte Frida Du darfst machen was du willst mit denn Juwelen sagte ihre Oma.OK dann mache ich das so. Als die Oma weg war. Ist Frida sofort ins Wasserland gegangen. Sie hat gesucht und gesucht und dann fand sie die drei Juwelen sie schenkte einen der Königin einen mono der Vogel und einen ihrer Oma. Es war sehr cool in Wasserland. Aber jetzt möchte ich den Drachenjuwel ausprobieren. Fortsetzung folgt!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;figure&gt;&lt;picture&gt;&lt;source type=&quot;image/webp&quot; srcset=&quot;https://relativwenigbartwuchs.de/im-wasserland/images/Im_Wasserland_1-250.webp 250w, https://relativwenigbartwuchs.de/im-wasserland/images/Im_Wasserland_1-316.webp 316w, https://relativwenigbartwuchs.de/im-wasserland/images/Im_Wasserland_1-426.webp 426w, https://relativwenigbartwuchs.de/im-wasserland/images/Im_Wasserland_1-460.webp 460w, https://relativwenigbartwuchs.de/im-wasserland/images/Im_Wasserland_1-500.webp 500w, https://relativwenigbartwuchs.de/im-wasserland/images/Im_Wasserland_1-580.webp 580w&quot; sizes=&quot;(max-width: 768px) 100vw, 768px&quot; /&gt;&lt;img alt=&quot;Seite 1&quot; loading=&quot;lazy&quot; decoding=&quot;async&quot; src=&quot;https://relativwenigbartwuchs.de/im-wasserland/images/Im_Wasserland_1-250.jpeg&quot; width=&quot;580&quot; height=&quot;824&quot; srcset=&quot;https://relativwenigbartwuchs.de/im-wasserland/images/Im_Wasserland_1-250.jpeg 250w, https://relativwenigbartwuchs.de/im-wasserland/images/Im_Wasserland_1-316.jpeg 316w, https://relativwenigbartwuchs.de/im-wasserland/images/Im_Wasserland_1-426.jpeg 426w, https://relativwenigbartwuchs.de/im-wasserland/images/Im_Wasserland_1-460.jpeg 460w, https://relativwenigbartwuchs.de/im-wasserland/images/Im_Wasserland_1-500.jpeg 500w, https://relativwenigbartwuchs.de/im-wasserland/images/Im_Wasserland_1-580.jpeg 580w&quot; sizes=&quot;(max-width: 768px) 100vw, 768px&quot; /&gt;&lt;/picture&gt;&lt;figcaption&gt;Handschrift Seite 1&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
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    <title>(Vor-)Urteile und das Bild der Utopie</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/vor-urteile-und-das-bild-der-utopie/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/vor-urteile-und-das-bild-der-utopie/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Mit meinen Kommentaren zur Utopie und meiner Vorstellung davon wollte ich ausdrücken, was ich in den letzten Tagen im Buch &lt;a href=&quot;http://www.angela-dietz.de/consulting-beratung/gewaltfreie-kommunikation.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Gesundes Kommunizieren&lt;/a&gt; gelesen habe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Unternehmen beschäftigen wir uns seit einigen Monaten damit, alle Mitarbeiter an der Gestaltung des Unternehmen zu beteiligen. Begonnen haben wir damit gemeinsam, nach 25 Jahren Unternehmenskultur ein Leitbild zu entwickeln. Darin sind die Werte enthalten, die wir als Mitarbeiter tragen wollen und nach denen wir unser Handeln ausrichten wollen. Es soll uns als Mitarbeiter und uns als Firma in Werte ausdrücken.
Außerdem sollen Spielregeln entstehen, die die Grenzen unser Zusammenarbeiten zeigen sollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und jetzt bekomme ich, mehr oder weniger nebenbei, dieses Buch in die Hand gedrückt. Darin steht, meiner Meinung nach, die logische Konsequenz dieser Entwicklung und ein weg zur Umsetzung einer Mitarbeiter orientierten Unternehmensführung. In der die Mitarbeiter keine Kostengruppen sind (Lohnkosten) und die Geräte das Vermögen darstellen (Anlagevermögen), sondern andersherum. In denen der Chef nicht an der Spitze des Unternehmens thront, sondern das Unternehmen schultert und das Fundament darstellt. (Aus meiner Sicht die zwei wichtigsten Aspekte dieser Änderungen: &amp;quot;Mitarbeiter sind der Wert des Unternehmens.&amp;quot;, &amp;quot;Führung kommt von unten.&amp;quot;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser Ziel als Unternehmer war es, so habe ich es verstanden, das Potential unserer Mitarbeiter zu nutzen. Jetzt, nach der Lektüre, frage ich mich allerdings, wie so etwas mit unserem Verständnis von Führung und Miteinander überhaupt funktionieren kann und konnte?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bin ich zuvor noch davon ausgegangen, dass Toleranz in einer utopischen Gesellschaft die Utopie möglich macht, glaube ich mittlerweile, dass es etwas anderes sein muss. Toleranz um &amp;quot;des lieben Friedens willen&amp;quot; wird weiterhin dazu führen, dass es Lager bestimmter Ideen und Vorstellungen gibt, dass Differenzen nicht ausgesprochen sondern geschluckt werden. Und all das belastet und macht die Gesellschaft krank, ich glaube sogar, es macht den Menschen physisch krank.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Woher kommt Leistungsdruck? Woher kommt die damit verbundene Angst vor dem Versagen? Woher kommt der Burn-out?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt bestimmt eine Menge Antworten dazu und medizinische Untersuchungen. Aber wenn ich bei mir selbst schaue, wann ich gestresst bin, oder wann ich Hilflos bis Ohnmächtig werde, dann sind es nicht die Dinge, die mir Spass machen, die ich gut kann. Sondern Dinge, denen ich noch nicht gewachsen bin. Meinen Schwächen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber wie kommen wir überhaupt darauf, das wir Schwächen haben? Ich meine, wenn ich ein Gewicht hebe und die 30 Kilo noch schaffe, die 60 Kilo aber nicht mehr, bin ich dann (zu) schwach? Hier mal im buchstäblichen Sinne! Bezogen auf unsere Leistung, wieso ist die 4 in Französisch auf meinem Abi-Zeugnis eine Schwäche? Ich liebe Frankreich, ich liebe Sprachen und gibt man mir Zeit und Übung, dann beherrsche ich diese Sprache auch (zumindest kann ich mittlerweile mehr französisch als im Abi!).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nehme ich die Schulzeit als Beispiel, dann kann ich recht gut aufzeigen, worauf ich hin will. Ich besitze nicht die Fähigkeit, große mengen Wissen auswendig zu lernen. Deshalb habe ich in allen Fächern, um die es um viel Wissen ging schlechte Noten: Erdkunde, Geschichte, Englisch, Französisch, Deutsch. Die letzteren drei, weil ich mir die vielen Regeln und Wörter nicht (gleich) merken konnte. Zum Glück konnte ich Deutsch abwählen und habe mich dann im Englisch LK zu einer 2,5 durchgeschlagen, wie gesagt: Französisch 5-4! Geschichte habe ich durch Bio ersetzt und Erdkunde brauchte ich nicht mehr, dafür hatte ich Kunst und Musik. Mathe dagegen, war leicht. Die Lerninhalte von Mathe hatten allesamt etwas mit verstehen zu tun und nicht mit Pauken. Und darin bin ich eigentlich ganz gut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein Frust auf Französisch war ziemlich groß, obwohl ich Frankreich liebte (und noch liebe!). Dennoch habe ich in jeder Klausur eine 5 bekommen. Und die &amp;quot;einzige&amp;quot; Begründung war: &amp;quot;Das war nichtmal ausreichend!&amp;quot; (es gab sicherlich noch mehr, die standen ja alle in Rot daneben!). Meine Bestätigung bekam ich ja in Mathe, Englisch, Bio und Sport...
... Soll es das wirklich sein? Sollen uns Noten, Bewertungen ausmachen? Heißt es nicht oft genug: &amp;quot;(Nicht für mich, sondern) für das Leben lernst Du!&amp;quot;. Habe ich zumindest oft meinen Kindern gesagt.
... Aber wofür lernen unsere Kinder in der Schule denn? ... für die Klausur. Höre ich zumindest mehr als einmal im Schuljahr :)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und das ist meine Antwort auf die Fragen weiter oben: &amp;quot;Woher kommt Leistungsdruck?&amp;quot;, weil wir es gewohnt sind zu Bewerten, uns selbst, andere, jede Situation. &lt;a href=&quot;http://relativwenigbartwuchs.de/2014/07/05/vorurteile-des-menschen-gegebene-gabe&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Vorurteile&lt;/a&gt; hatte ich zuvor als wichtiges Instrument unseres Organismus definiert. Sie sind wichtig um nicht jede Information verarbeiten zu müssen. Das sehe ich immer noch so. Aber, in unserem Leben sollten diese Urteile, diese Bewertungen nicht unser Handeln beeinflussen. Und schon gar nicht unsere Kommunikation.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das sehe ich für ein erfolgreiches Utopia als Pfeiler, Ehrlichkeit anstatt Bewertungen. &amp;quot;Gewaltfreie Kommunikation&amp;quot; beschreibt dabei einen Weg, wie man Ehrlichkeit nicht zum Angriff werden lässt. Ehrlichkeit kann schonungslos sein, und muss nicht verletzen. Wenn man den wahren Grund erkennt und nicht das Offensichtliche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Beispiel:
Neid, wird als Missgunst oder Ungerechtigkeit empfunden. Oberflächlich ist es sicherlich so, es kommt uns ja so vor, als würde der Neider dem Beneideten etwas nicht gönnen. Ich es denn ausgeschlossen, dass der Neid nicht nur die Reaktion auf ein Bedürfnis des Neiders entstanden ist? Vielleicht fühlt sich die Person Wertgeschätzt in seiner Arbeit und gönnt deshalb nicht den neuen Firmenwagen für den Kollegen? Es gibt sicherlich noch andere Gründe, warum man neidisch sein kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es geht mir darum, dass hinter der Oberfläche evtl. mehr sitzt, als den Stempel, den wir Ihr verpassen. Ein Bedürfnis, dessen man sich im Zweifel selbst nicht bewußt ist, dass aber als Resultat etwas zeigt, was es wert ist bewertet zu werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir wüssten, warum jemand neidet, würde uns das evtl. ein Verständnis davon bringen weshalb etwas gesagt wurde? Wir müssten das Gesagte oder das Bedürfnis nichtmal selbst empfinden oder vollständig nachvollziehen können. Es würde uns aber evtl. helfen die Äußerung nicht persönlich zu nehmen, selbst wenn sie weit von einem höflichen Umgangston entfernt war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Evtl. wäre es sogar gut, wenn wir darüber mit anderen Sprechen würden, also den wahren Grund, warum jemand so reagiert wie er reagiert, weil es die Wahrheit ist und, wäre es für jeden Sichtbar, erklären würde warum die Person sich so verhält, wie sie sich verhält? Also eine Wahrheit, die kein Geheimnis sein muss, weil es für den anderen kompromittierend oder verletzten wäre, wenn andere es wüssten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dazu müsste aber jeder bereit sein, ich sich selbst zu hören. Selbst zu ergründen, welche Bedürfnisse gerade wichtig sind und wie sie das Handeln beeinflussen. Wenn es keine Scham gäbe, Bedürfnisse zu haben und jeder sich die Zeit nehmen würde die Bedürfnisse des Anderen zu hören.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es geht nicht darum, jeden Menschen zu verstehen, oder jedes Bedürfnis. Es ist nur die Frage, was mit uns passieren würde, wenn wir es wissen?&lt;/p&gt;
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    <title>Mord Macht Tod und Shakespears Könige</title>
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    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/mord-macht-tod-und-shakespears-koenige/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Meine erste (und bis hierhin einzige) Berührung mit Shakespear hatte ich im English LK in der 11. Dort haben wir Macbeth lesen müssen. Und das in englisch. Behalten habe ich nicht viel davon, außer, dass die Sprache unglaublich kompliziert war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch _ben bin ich nun erneut in Kontakt mit Shakespear gekommen. Meine Frau und ich wurden Zeuge einer Inzenierung der &lt;a href=&quot;http://www.shakespeare-company.com/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Bremer Shakespear Company&lt;/a&gt; in Neuss, anlässlich des &lt;a href=&quot;http://www.shakespeare-festival.de/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;25ten Shakespear Festivals&lt;/a&gt;. Bei &amp;quot;Mord Macht Tod&amp;quot; handelt es sich nicht um ein Stück aus der Feder Shakespears, sondern um eine in der Sprache Shakespears gehaltenes Bühnenstück, dass sich mit Shakespears Königen auseinandersetzt. Also von Richard den II über die Heinrichs IV, V und VI bis zu Richard III (wenn ich das richtig mitbekommen habe!).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Bühnenstück macht sich dabei auch gar nicht die Mühe, diese komplexen Verwanschaftsverhältnisse zu sortieren. Ganz im Gegenteil. Neben der oft amüsanten Inzenierung gibt es Monologe, die jedem Poetryslam-Experten die Blässe ins Gesicht treiben würden. Zwar auf deutsch, aber mit reichlich Reimen und komplizierten Satzkonstrukten werden da die Verwandten aufgezählt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beeindruckend war das Ensemble, dass dieses Stück spielte. 2 Frauen und 4 Männer die in diverse Rollen schlüpfen, meist bis diese stirbt. Im ganzen Stück kommen dabei nur 2 Frauen als Rolle wieder, die dann auch noch beide von Männern gespielt werden. Dies wiederrum sorgt alleine deswegen für eine gewollt Komische einlage. &amp;quot;Mord Macht Tod&amp;quot; ist keine Kömödie, aber das Stück ist herrlich selbstironisch. Mir ging kurz vor der Pause dann auch das Licht auf, dass der Titel sicherlich nicht ungewollt zweideutig gewählt wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kurz gesagt: &amp;quot;Wir hatten Spaß und es gab Kultur dabei!&amp;quot; lieben Dank @&lt;a href=&quot;http://anmutunddemut.de/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;_ben&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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    <title>Get productive</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;h1&gt;Get productive&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Letztes Jahr war anstrengend. Zum Ende hin, fühlte ich mich extrem ausgelaugt und fertig. Ich hatte nicht mehr das Gefühl, produktiv zu sein. Mit jeder Aufgabe, die ich angefangen habe, habe ich gefühlt zwei neue Aufgaben dazu bekommen. Ohnmacht machte sich breit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe mich dann entschlossen, radikal meine losen Enden neu zu knüpfen. Ich habe schon mehrmals, meist nach längeren Abwesenheiten vom Arbeitsplatz, meinen Posteingang radikal geleert. Aber immer hatte ich kurze Zeit danach den selben Effekt, dass ich einfach nicht wußte, welche Aufgabe denn nun die wichtigste ist. Was soll ich machen, wenn ich am Rechner sitze? Was ist überhaupt zu tun? Produktivität hat sich bei mir nur noch selten eingestellt. Am berühmten Tunnel bin ich meist vorbeigefahren, wenn ich überhaupt so weit gekommen bin. Aufgaben konnte ich nur lösen, wenn mich jemand dabei anschrie, bzw. nicht locker lies, bis ich etwas erledigt hatte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich war noch nie ein Organisations-Talent. Ich kann recht gut einschätzen, wie groß der Berg ist, den ich erklimmen muss und wieviel Zeit und Energie ich brauche. Das gelang mir aber zusehens schlechter, weil es mehr und mehr Berge wurde, die ich meistern musste.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anders als bei &lt;a href=&quot;http://www.markus-freise.de/2015/01/18/facebook-zigaretten-und-die-unendlichkeit-der-stadtbibliothek/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Markus Freise&lt;/a&gt; habe ich eigentlich nicht so sehr das Problem, von externen Quellen abgelengt zu werden. Mein Freundeskreis ist einfach nicht so aktiv im sozialen Netz und beruflich habe ich gar keine Berühungspunkte mit Facebook. Das einzige sind ca. 50 RSS Feeds, die ich abonniert habe und daher regelmäßig verfolge. Davon sind aber auch nur wirklich 5 die ich als wichtig betrachten würde, also ungerne verpassen würde, was dort geschrieben wird und dort ab und zu mal meinen Kommentar hinterlasse. Dennoch kann ich Markus wunsch nach &amp;quot;Weniger&amp;quot; sehr gut verstehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich nehme seinen Post &lt;a href=&quot;http://www.markus-freise.de/2015/01/31/woody-allen-to-the-rescuetime-ein-ueberragendes-fazit-der-facebook-auszeit-in-zahlen/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Woody Allen to the Rescuetime: Ein überragendes Fazit der Facebook-Auszeit in Zahlen&lt;/a&gt; daher zum Ansporn, nochmal was zu bloggen. Und zwar, was mich den letzten Monat glücklich gemacht hat.&lt;/p&gt;
&lt;h1&gt;Glücklich bleiben&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Viele Ideen rund um Produktivität haben sich im Internet verbreitet. Ist doch unter anderem auch das Internet schuld an der heutigen Misere, dass man überhaupt ein &amp;quot;Produktivitätsmanagement&amp;quot; benötigt. GettingThingsDone, Inbox Zero, 43Folders... Will heißen: Es gibt keine perfekte Idee, wie jeder Mensch seinen BurnOut vermeidet. Und ich habe schon so viel über jede dieser Methoden gelesen. Das Internet ist ja voll davon. Bisher ist jeder Versuch gescheitert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für mich war es Elementar, den Druck aus meinem Kopf zu bekommen. Ich habe mir, wie so oft zuvor, alles zum Thema GettingThingsDone im Internet gesucht und begann zu lesen. Und langsam breitete sich ein Gedanke in meinem Kopf aus. &lt;strong&gt;Lose Enden&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;lose Enden&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;lose Enden&lt;/strong&gt;. Ich begann alles auf Papier zu bringen. Fühlte sich das gut an! Analog! alles raus! raus aus meinem Kopf! Ich schrieb alles auf. Offene Probleme mit Kunden, den nächsten Einkauf für die Familie, die Projekte auf der Arbeit, sowie die Projekte, die zu Hause auf mich warteten. 4 DIN-A4 Seiten sind dabei herausgekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser analoge Vorgang, er wurde zu einem so befreiendem Akt. Und zu einer Erkenntniss: Digital ist falsch! Digital ist nicht ich. Ich liebe es zu programmieren, zu gestalten und zu denken. Aber das mache ich alles Analog. Ich mache das mit mehr als Nullen und Einsen. Es ist nicht schwarz oder weiß, nicht grau sondern bunt in vielen milliarden Farben. Und ich habe noch etwas erkannt: Verschlichtere Dich! Ohh was kann ich ein Lied davon singen, nach wenigen Stunden denken, organisieren, problematisieren wird alles so Komplex. Unüberschaubar Komplex, unbearbeitbar Komplex. Ich habe mir nie Gedanken über den nächsten Schritt gemacht. Das große ganze, das hatte ich im Kopf. Die Spitze des Berges, die hätte ich jedem sofort beschreiben können. Aber die Steine vor meinen Füßen? Die konnte ich erst beschreiben, wenn ich entweder drüber gestolpert bin, sie mir wie eine Gerölllawine über dem Kopf zusammenstürzten oder ich mit dem Gesicht dagegen gelaufen bin (so richtig schön mit Schmackes!). Und das passierte in letzter Zeit zunehmend öfter.&lt;/p&gt;
&lt;h1&gt;Analog ist das neue digital&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Als nächstes habe ich alles andere, digitale weggeschmissen. Alle alten Emails beiseite gelegt und von vorne angefangen. Dabei hat mir ein Beitrag im Internet den richtigen Anstoß gegeben, den ich leider nicht mehr finde. Anstatt wie zuvor, nach und nach mehr und mehr Ordner anzulegen, um darin sortiert die passenden Mails abzulegen, habe ich mich für 5 Ordner entschieden:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;@Antworten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;@WartenAuf&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Referenzen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Aufgaben&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Projekte&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Von all den Ideen da draußen, hat mich ein Punkt an dieser Struktur am meisten fasziniert. Vereinfachung! Ich will nie wieder so viele Ordner haben. Da programmiere ich lieber 3 Wochen lang eine clevere Suchfunktion (die es schon gibt :)) als jemals wieder viele Ordner zu haben. Bis heute (einen Monat später) habe ich 2 Ordner dazu genommen, da ich erkannt habe, dass ich mehr Interessen habe, deren Relevanz aber nicht so hoch sind.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;@Lesen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;@Irgendwann/Vielleicht&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Die analogen Ideen und Aufgaben habe ich mir dann einzeln vorgenommen und entschieden, was das nächste Sein sollte, was ich zur erreichung dieses Ziels, zur erledigung des Problems machen müsste. Wie sieht der Stein aus, den ich als nächstes Überschreiten muss? Wenn es mehr als ein Schritt war, habe ich ein Projekt angelegt und zu jedem Projekt so viele Aufgaben erfasst, wie mir eingefallen sind. Zusätzlich habe ich mir überlegt, wann ich diese Aufgaben lösen könnte. Nicht im zeitlichen, sondern im physikalischen Kontext. Was brauche ich für die Erledigung, wann habe ich das?&lt;/p&gt;
&lt;h1&gt;Mehr Zeit für arbeit&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Dabei herausgekommen sind 5 Kontexte, an denen Ich mich physikalisch befinde und mit denen ich meine Aufgaben gelöst bekomme.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;@AmRechner&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;@Agendas&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;@Anrufe&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;@Office&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;@Besorgungen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;@Irgendwann/Vielleicht&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;@ZuHause&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;60 Aufgaben und 30 Projekte sind dabei herausgekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und dann fing der Alltag an. Mir waren zwei Dinge sonnenklar: Nie wieder Komplex und zuerst Analog. Ich nahm mir vor, alle Ideen, Punkte, Gedanken auf Papier zu bringen. Mit einem Stifft in ein Buch!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einen Monat später hat sich mein Alltag verändert. Ich beschäftige mich vornehmlich nicht mehr mit meinen Projekten und Problemen, sondern mit den Tätigkeiten, an denen ich solche Probleme gelöst bekomme. Wenn ich Telefoniere, weiß ich, dass ich mit dieser Tätigkeit mehr als ein Problem gelöst bekomme. Also los, weiter telefonieren. Wenn ich am Rechner sitze und dort ein Problem löse, weiß ich, dass andere Aufgaben genau jetzt gelöst werden können. Also los, weiter am Rechner arbeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe das Gefühl, dass ich die Kontexte noch ein wenig spezifiziere, etwas besser unterscheide. Ich bin halt 200h im Monat am Rechner. Bei ca. 160 Arbeitsstunden im Monat ist das eine Menge. Ich habe den Vorteil, dass ich meinen Rechner eigentlich nur zum Arbeiten anmache, ob zu Hause oder im Büro. Und da schlage ich die Brücke zum Markus. Seit einer langen Zeit nutze ich Rescuetime um meine Zeiten zu tracken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein Produktivitätsscore liegt ungefähr bei 77%. Früher habe ich regelmäßig Scores &amp;gt; 85% erreicht. Im Januar ergab sich folgendes Bild:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;picture&gt;&lt;source type=&quot;image/webp&quot; srcset=&quot;https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2015_01-250.webp 250w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2015_01-316.webp 316w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2015_01-426.webp 426w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2015_01-460.webp 460w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2015_01-500.webp 500w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2015_01-580.webp 580w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2015_01-632.webp 632w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2015_01-768.webp 768w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2015_01-852.webp 852w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2015_01-920.webp 920w&quot; sizes=&quot;(max-width: 768px) 100vw, 768px&quot; /&gt;&lt;img alt=&quot;Rescuetime Auswertung Januar 2015&quot; loading=&quot;lazy&quot; decoding=&quot;async&quot; src=&quot;https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2015_01-250.jpeg&quot; width=&quot;920&quot; height=&quot;295&quot; srcset=&quot;https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2015_01-250.jpeg 250w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2015_01-316.jpeg 316w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2015_01-426.jpeg 426w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2015_01-460.jpeg 460w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2015_01-500.jpeg 500w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2015_01-580.jpeg 580w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2015_01-632.jpeg 632w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2015_01-768.jpeg 768w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2015_01-852.jpeg 852w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2015_01-920.jpeg 920w&quot; sizes=&quot;(max-width: 768px) 100vw, 768px&quot; /&gt;&lt;/picture&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist jetzt gar nicht so besonders, oder besonders anders. Mein Dezember sah so aus:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;picture&gt;&lt;source type=&quot;image/webp&quot; srcset=&quot;https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2014_12-1024x343-250.webp 250w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2014_12-1024x343-316.webp 316w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2014_12-1024x343-426.webp 426w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2014_12-1024x343-460.webp 460w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2014_12-1024x343-500.webp 500w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2014_12-1024x343-580.webp 580w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2014_12-1024x343-632.webp 632w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2014_12-1024x343-768.webp 768w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2014_12-1024x343-852.webp 852w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2014_12-1024x343-920.webp 920w&quot; sizes=&quot;(max-width: 768px) 100vw, 768px&quot; /&gt;&lt;img alt=&quot;Rescuetime Auswertung Dezember 2014&quot; loading=&quot;lazy&quot; decoding=&quot;async&quot; src=&quot;https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2014_12-1024x343-250.jpeg&quot; width=&quot;920&quot; height=&quot;308&quot; srcset=&quot;https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2014_12-1024x343-250.jpeg 250w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2014_12-1024x343-316.jpeg 316w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2014_12-1024x343-426.jpeg 426w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2014_12-1024x343-460.jpeg 460w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2014_12-1024x343-500.jpeg 500w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2014_12-1024x343-580.jpeg 580w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2014_12-1024x343-632.jpeg 632w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2014_12-1024x343-768.jpeg 768w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2014_12-1024x343-852.jpeg 852w, https://relativwenigbartwuchs.de/get-productive/images/rescuetime_2014_12-1024x343-920.jpeg 920w&quot; sizes=&quot;(max-width: 768px) 100vw, 768px&quot; /&gt;&lt;/picture&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;82% könnte man ja meinen, dass es ja eigentlich ganz gut lief im Dezember. Wenn man aber bedenkt, dass ich mit diesen 82% so mieß und fertig gefühlt habe und gefühlt weit weniger Geschafft habe, als ich hätte schaffen müssen, bin ich mit meinen 71% so viel Glücklicher als letzten Monat :)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und jetzt habe ich wieder Spaß! Ich befinde mich im Feintuning meiner neuen Arbeits- oder vielleicht sogar Lebensweise. Meine Aufgaben müssen besser beschreiben, was zu tun ist. Die Kontexte, an denen ich meine Aufgaben erledige, möchte ich noch etwas besser auseinander halten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Januar habe ich ca. 400 Emails erhalten (ohne Spam) und es ist mir gelungen, jede Mail zu &amp;quot;scannen&amp;quot; und aus dem Posteingang in den @Antworten Ordner zu verschieben (klappt auch auf dem Handy super!). Daraus resultierten dann kontinuierlich 10-20 Mails die auf beantwortung warteten. Am Freitag ist es mir dann das erste mal gelungen, den @Antworten-Ordner leer zu machen. Ich konnte also alle Fragen beantworten, die in 400 Emails auf mich zu gekommen sind. Der @WartenAuf-Ordner beinhaltet ca. 15 Mails pro Tag und am Ende von Monat eins habe ich 87 Aufgaben, die ich erledigen kann. 40 Projekte habe ich mittlerweile erstellt und 2 Projekte vollständig abgeschlossen (nicht jedes &amp;quot;Projekt&amp;quot; ist hier erfasst, nur die, für die ich mehr als einen Schritt brauche!).&lt;/p&gt;
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    <title>Vorurteile, des Menschen gegebene Gabe</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/vorurteile-des-menschen-gegebene-gabe/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/vorurteile-des-menschen-gegebene-gabe/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;_ben, drüben bei &lt;a href=&quot;http://anmutunddemut.de/2014/07/05/its-a-necessity.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;anmutunddemut.de&lt;/a&gt; hat mir einen schönen Anlass gegeben, mal über meine Position zum Thema Vorurteile zu schreiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für mich sind nicht Vorurteile die Grundlage der Diskriminierung und des Rassismus, sondern der unreflektierte Umgang mit Vorurteilen. Vorurteile sind ein wichtiger und notwendiger Prozess des Menschen um nicht von der Komplexität der Realität erschlagen zu werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Unterscheidung beginnt mit dem größten Wahrnehmbaren unterschied. Mann-Frau, schwarz-weiß, groß-klein, alt-jung. Ich behaupte (ohne das tatsächlich beweisen zu können). Jeder Mensch, auch die tollerantesten, treffen im ersten Moment genau solche Unterscheidungen. Der Grad der Unterscheidung, also der Zeitpunkt oder die Detailtiefe der Vorurteile variiert dann stark anhand der Kulturellen Unterschiede. Der Eine stoppt schon beim Gesicht, der andere geht viel tiefer ins Detail und vergleicht noch die Uhr oder die Schuhe. Und das ist gut so.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nur so schaffen wir es, in einigen wenigen Momenten unsere Umgebung zu erkennen und unsere Leistung auf für uns relevante Dinge zu konzentrieren. Würden wir jede Situation vollständig neu bewerten, würde wahrscheinlich auch unser unglaublich leistungsfähiges Gehirn nicht mehr mitspielen, bzw. diese Unterscheidung ist gerade ein Leistungsmerkmal unseres Gehirns. Unser Gehirn empfängt nicht die Information &amp;quot;Da steht ein Haus&amp;quot;, sondern das Licht refleckiert ein Muster von Farben auf die Netzhaut. Dieses Muster wird mit gelernten Mustern verglichen und als Emotion, bzw. elektrisches Potential an unseren Verstand übermittelt. Wir nehmen nach dem Abschluss der Mustererkennung das Haus war!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt also einen ganz gravierenden Unterschied zwischen Weißen und Schwarzen. Ihre Hautfarbe...
So plat und profan das ist, es rechtfertigt keine Art von Ungerechtigkeit. Es aber zu versuchen zu ignorieren ist falsch. Es wird uns auch gar nicht gelingen. Ob nun die Diskriminierung von Frauen oder die Ungleichbehandlung von andersfarbigen Menschen, beides resultiert aus gelernten und unreflektierten Mustern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Soviel zur Relevanz von Vorurteilen für mein Denken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun gibt es, völlig zu recht, eine öffentliche Diskussion darüber, wie wir mit Unterschieden in der Gesellschaft umgehen. Aber anstatt ein spezifisches Problem an der Wurzel zu packen und zu eleminieren, werden profane und in erster Linie einfach umzusetzende Konventionen getroffen. So heißt der Negerkuss nun Schokokuss und unsere Kinder haben keine Angst mehr vorm schwarzen Mann, sondern vorm bösen Mann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und tatsächlich ist es am einfachsten, im breiten Sprektum bekannte Ressentiments zu ächten. Und genau hier beginnt die Problematik für mich. Ich glaube nicht, dass mit der Ächtung von Begrifflichkeiten, das damit verbundene Vorurteil verschwindet. Nur weil nun keine Negerküsse mehr gegessen werden, ist das Wort &amp;quot;Neger&amp;quot; nicht weniger durch das damit verbunden Vorurteil belastet. Und die Angst vorm schwarzen Mann, rührt ja nicht nur von der Hautfarbe des Agressors, sonder evtl. dadurch, dass man nicht im Hellen sondern im Dunkeln angegriffen wird, wobei die Hautfarbe dann wohl egal ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tatsächlich sind Witze über Behinderte diskriminierend. Aber der Fehler liegt nicht in der Aussage um andere (oder sich selber) zu belustigen, sondern darin, dass der Spass einerseitz evtl. ernst gemeint oder als ernst verstanden wird. Auch ist die Diskriminierung von Frauen ein exitentes Problem in unserer Gesellschaft. Aber -und hier komme ich auf _bens Artikel zurück- das Problem wird nicht dadurch gelöst, dass wir das Verhältnis von Frauen und Männern ins Gleichgewicht setzten. Sonder das im großen Stile Vorurteile im Zusammenhang mit Frauen geändert werden. Für mich beginnt das mit Frauenparkplätzen und endet nicth zuletzt mit der Gleichberechtigung von gleichgeschlechtigen Partnerschaften. Denn nur, wenn wir weniger Unterschiede gesetzlich, bzw. gesellschaftlich als &amp;quot;Ist-Zustand&amp;quot; festlegen, können wir auch ungerechtfertigte Unterschiede beseitigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir sollten unsere Kinder nicht darin erziehen, Vorurteile zu vermeiden, sondern die Berechtigung des Vorurteils und den Grund, warum wir das Vorurteil angewendet haben zu hinterfragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das tolle ist doch gerade, dass es so manigfaltige Unterschiede gibt. Dennoch ist es wichtig für uns als Menschen, dass wir Schubladen öffnen und schließen dürfen. Wir dürfen nur nicht den Fehler machen und Schubladen als Automatismuss zu verstehen. Und unseren Kindern sollten wir die Fähigkeit mitgeben, Schubladen mit Fragezeichen zu versehen. Jedes mal, wenn wir etwas als &amp;quot;Ist so&amp;quot; erkennen, sollten wir uns die Frage stellen: &amp;quot;Wirklich?&amp;quot;&lt;/p&gt;
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    <title>Kinderliebe</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/kinderliebe/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
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    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Letztens entstand folgender SMS-Dialog zwischen mir und meiner Frau. Ich war auf einer kleinen Geschäftsreise und saß in einem kleinen Gasthaus, als meine Frau versuchte unsere Jüngste ins Bett zu bringen.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;20:39&lt;/em&gt;
&lt;strong&gt;Sie&lt;/strong&gt;
Sophie schläft noch nicht sitze jetzt an ihrem bett und langweile mich&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ich&lt;/strong&gt;
Das hab ich gestern auch 20minuten gemacht :)&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sie&lt;/strong&gt;
Ich hab aber das gefühl die ist hellwach und ich schlaf gleich im sitzen ein&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ich&lt;/strong&gt;
Ignorier sie eifach hab ich auch gemacht! Sei stark mein schatz!&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;21:03&lt;/em&gt;
&lt;strong&gt;Sie&lt;/strong&gt;
Schläft noch nicht&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ich&lt;/strong&gt;
Arme maus! Hab Geduld :)&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sie&lt;/strong&gt;
Die ist so süss jetzt streichelt sie mir den arm und sagt schön dass du da bist&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ich&lt;/strong&gt;
Ohh mann&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
</content>
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    <title>Meine 5 Cent</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/meine-5-cent/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/meine-5-cent/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Diskussionen sind ja irgendwie total mühsam. So viele enden, wie sie begonnen haben. Das sind auch meistens die hitzigsten. Keiner läst sich überzeugen, weil die Standpunkte fest sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So scheint mir die Politik von heute. Ich kann mich gar nicht daran erinnern, wann der letzte Politiker mal eine Meinung bewußt revidiert hat, weil er vom Gegenteil überzeugt war. Die eigene Meinung ist natürlich vom aktuellen Standpunkt beeinflußt. Über den Tellerrand zu schauen ist mühsam und dadurch fällt es schwerer sich auf die Meinung aus der Sicht eines anderen Standpunktes überhaupt nur einzulassen. Begriffe wie &amp;quot;Unbegreiflich&amp;quot; oder &amp;quot;Blödsinn&amp;quot; zeigen mir, dass man nicht bereit ist, sich auf die andere Seite zu setzen und mal dort zu schauen, wie es denn anders aussehen könnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin nur mit einem Funken Kreativität ausgestattet und zusätzlich noch mit einem Hauch Fixiertheit. Für mich sind alle geometrischen, ordentlichen bzw. ausgerichteten Strukturen ansehnlich und interessant (Man hat mich auch schon den Formator genannt). Dennoch kann ich nachvollziehen, wieso man Unordnung oder besser kreative Unordnung interessant finden kann. Ich würde niemals vor einem Kunstwerk stehen und mich fragen: &amp;quot;Was ein Scheiß... Sowas ist doch keine Kunst&amp;quot;. Kunst ist, was Du als Kunst empfindest. Für den einen ist es ein Grafitti an der Hauswand, für den anderen ein DaVinci im Wohnzimmer. Wenn im Film &amp;quot;Ziemlich beste Freunde&amp;quot; nur ein Punkt enthalten war, den man für sein Leben mitnehmen kann, dann der, dass der Betrag, den man für Kunst zu zahlen bereit ist, niemals am Wert des Werkes festgemacht werden kann, sondern immer an der Bereitschaft, wieviel man für etwas ausgeben möchte. Ich würde noch gelten lassen, dass man es auch gut verkaufen muss. Aber das sehe ich nur als Mittel zum Zweck. Wenn nicht jeder Mensch im inneren ein Schotte wäre, bräuchten wir nicht feilchen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Worauf ich hinauswill ist das Urheberrecht, das Nutzungsrecht und die Diskussion um unseren Zugang zur Kultur. Ich habe keine feste Meinung zu den Themen, aber eine grundsätzliche Einstellung. Ich finde:
* den unkontrollierten Austausch von Urheberrechtlich geschützen Werken schlichtweg falsch,
* die Kriminalisierung der Internetnutzer, die Urheberrechtliche Werke verwenden um neue Werke zu schaffen, ohne damit Geld verdienen zu wollen falsch,
* die Verteilung der Einkommen durch die rechtliche Verwendung von Werken an die Nachkommen des Schöpfers falsch,
* den umkomplizierten Zugang zu den Werken richtig,
* die gerechte Verteilung der Einkommen, die mit der Nutzung der Werke enstehen, an alle Schöpfer richtig und wichtig,
* die Macht der Verlage falsch,
* die Macht der Konsumenten richtig,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Über jeden Punkt bin ich bereit zu diskutieren, denn ich habe dafür keine Lösungen. Ansätze vielleicht, aber weit weg von praktikablen Lösungen. Unser technologischer Fortschritt ermöglicht uns einen Zugang zu Kultur, der in der Vergangenheit schlicht nicht möglich, und daher undenkbar war. Diesen zu reglementieren ist Möglich (siehe China) aber zum Einen nicht Sinnvoll und zum Anderen mit unglaublich aufwendigen Mitteln, zumindest in der freien Welt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;to be continued...&lt;/p&gt;
</content>
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    <title>Meine Bindungen</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/meine-bindungen/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/meine-bindungen/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Ab und zu hab ich das Gefühl, dass es einfach zu viel wird. &lt;a href=&quot;http://anmutunddemut.de/2012/02/18/computer-sind-scheise.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;ben_&lt;/a&gt; macht es mir da leider nicht einfacher. Er hat recht damit, dass die Digitalisierung wenig besser macht, nur komplizierter. Computer vereinfachen uns nicht unser Leben. Wir lösen Probleme, die wir vorher nicht hatten. Wir interessieren uns für Dinge, die zumindest in Frage gestellt werden können. Genau wie der Kapitalismus ist die Digitalisierung höchst fragwürdig.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Computer sind kaputt&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ja! Und jeder weiß das. Es verschwinden Dinge, das erwartete Verhalten verändert sich, auf Dauer braucht man mehr Zeit, weil die Systeme vermüllen. Daran ändert sich nichts. Das iPad mag das Arbeiten einfacher machen, aber auch auf dem iPad des Antinerds wird irgendwann ein Chaos an Apps herrschen, und dann sind wir wieder da, wo wir vorher waren. Chaos und Komplexität.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Google, Facebook, Twitter, Microsoft und Apple sind deshalb so erfoglreich, weil sie die Fehler die Computer haben, für uns – scheinbar – beheben.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ok! Microsoft ist Ursache dieser kaputten Computer. Und gerade Microsoft versucht den Vorsprung den Appel im Vertuschen hat auf zu holen. Ich weiß auch gar nicht mehr, ob Microsoft da gerade auf einem erfolgreichen weg ist. Ich weiß nicht mal, was genau der Weg ist.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Es ist nicht so, dass wir das Netz und Computer verstanden hätte, und Zensursula und Stasi-Schäuble und die ganzen anderen bösen Kräfte im Netz haben das nicht. Ich glaube, davon kann man nicht mehr ausgehen. Sie haben es verstanden, sie wollen nur schlicht etwas anderes.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Danke ben_! Danke für diese Erkenntnis. Ich habe das bisher anders gesehen. Ich war davon überzeugt, dass das Netz seine eigene Dynamik hat, dass es dank seines Fundamentes dazu gemacht ist, Wissen frei zu verteilen und allen Menschen zur Verfügung zu stellen. Aber da liegen wir falsch. Das Internet kann nur nutzen, wer in einem Land lebt, der Zugang zum Internet hat. Zugang zum Internet bekommt man aber nur mit Energie. Um Energie zu erhalten muss man aber Kompromisse eingehen. Zu oft auf Kosten der Menschen, die auch ohne Internet gut leben konnten. Stauseen müssen gebaut werden, Wälder gerodet und ganze Landstriche verändert werden, um Zugang zum Internet zu erhalten. Überzeugt mich vom Gegenteil, aber &lt;a href=&quot;http://one.laptop.org/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;OLPC&lt;/a&gt; ist doch zum Scheitern verurteilt. Wie was soll ein Kind in Somalia, das kurz vor dem verhungern steht mit einem Laptop und Zugang zum Internet? Wo doch wir nur unzureichend mit dem Internet umgehen können und selten finden, was wir suchen oder gar brauchen?&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Und deswegen ist ihr Einfluß und ihre Versuche der erweiterten Einflußnahme auch nicht ilegitim.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Der Deckmantel des Wohlstandes und der Freiheit suggeriert uns, dass wir Glücklich zu sein haben, mit Facebook, iTunes und Konsorten. Dabei werden wir mit jeder Entscheidung entmündigt. Und das mit purer Absicht. Man gibt uns Brot und Spiele. Baut ein Grundvertrauen in diese Systeme auf um (nichtmal heimlich) diese Systeme dazu zu nutzen uns zu entmündigen. Ohhh brave new world...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ach ja! Eigentlich wollte ich was anderes... Aufschreiben, was für Bindungen ich habe:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Familie&lt;/strong&gt;
Brauch ich, will ich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Freunde&lt;/strong&gt;
Wichtig, wie eine ausgesuchte Familie :)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Computer&lt;/strong&gt;
Davon lebe ich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Internet&lt;/strong&gt;
Das ist ein Teil unserer Zeit, die Informationen darin find ich wichtig&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Öffentlichkeit&lt;/strong&gt;
Ich möchte etwas mitteilen, ich will aber die Kontrolle darüber&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was für Bindungen habe ich im Internet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Google&lt;/strong&gt;
Ist schon lange da! Aber wie nutze ich das eigentlich. Ich liebe es aber eigentlich, meine Inhalte, Emails, Ereignisse selbst zu hosten und selbst zu entscheiden, was, wo und wie ich es zeige. Picasa find ich noch ganz gut, hat mir bisher sehr geholfen, gerade weil es schwer ist sowas auf der eigenen Seite zu bauen (Habe ich eine Zeitlang mit Gallery gemacht, ist aber auch sau komplex!).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Email&lt;/strong&gt;
könnte ich löschen. Nutze ich eh nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Latitude&lt;/strong&gt;
find ich ganz witzig, nutz ich ab und an. Aber auch nur für mich. Früher fand ich Usenet-Groups ganz cool und mit Google-Groups kam da ein guter &lt;em&gt;Browser&lt;/em&gt;. Da mach ich aber aktuell gar nichts mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Microsoft&lt;/strong&gt;
Ich habe einen Live-Account. Brauch ich für die Arbeit (MSDN) und die Freizeit (X-Box). Nutz ich aber eigentlich für nix anderes. Ist auch kein Hotmail-Account sonder die eigene Emailadresse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Facebook&lt;/strong&gt;
Habe ich eigentlich gedacht, dass es für meine Freunde wichtig ist! Davon komm ich aber langsam ab. Was den Sport angeht bekomm ich eh alles doppelt. Wozu also so eine Aufmerksamkeitsmachine? Das stell ich wirklich in Frage.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Twitter&lt;/strong&gt;
Ist so ein In-Ding, ist im Grunde nur Information, mit Login ist es einfacher da was zu &amp;quot;finden&amp;quot;. Hab ich so im Gefühl! Gepostet hab ich da bisher nur nutzloses Zeug.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Xing&lt;/strong&gt;
Auch so ein professionelles Ding. Habe ich keine Angst bei, hat mir bisher noch nicht geschadet, zieht auch keine Aufmerksamkeit. Wenn ich es brauchte, war es bisher immer ganz Wertvoll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Diaspora&lt;/strong&gt;
Wenn ich es alleine mache ist es auch sinnlos. Außerdem ist es auch nur wieder ein weiterer Ort, wo ich &lt;strong&gt;meine Daten&lt;/strong&gt; ablege, dass will ich aber bei mir selbst machen. Dafür ist es wiederum zu kompliziert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Div. Foren und Entwicklerseiten&lt;/strong&gt;
Sowas wie Github, Codeplex, Stackoverflow. Alles Dinge, die für meine Arbeit recht wichtig sind. Mit Zugang wird die Benutzung teils etwas einfacher (Downloads, Favoriten, etc.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Blog&lt;/strong&gt;
Hier fühle ich mich eigentlich Sicher. Hier hab ich die Kontrolle und die AGBs selber in der Hand. Liegt zwar nicht auf &lt;em&gt;meinem&lt;/em&gt; Rechner, aber ich zahle immerhin Geld dafür, dass ich Speicherplatz und Technik zur verfügung gestellt bekommen. Das fühlt sich schon sehr stark nach &lt;em&gt;Meins&lt;/em&gt; an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diaspora und Google+ habe ich gerade vollständig entfernt. Bei Diaspora hab ich wohl den falschen Knopf gedrückt, mein Account heißt da &amp;quot;disabled&amp;quot;, nicht gefunden wär mir lieber. Für Facebook gucke ich noch, ob ich näheren Sinn darin sehe es zu nutzen. Bisher bringt es mir eingentlich gar nichts. Den &amp;quot;Müll&amp;quot; den ich da poste kann ich auch sein lassen und dafür mehr hier machen :)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hmm... das hat sich ja ganz toll angefühlt :) Ich glaube da mach ich noch mehr von, solchen Listen!&lt;/p&gt;
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    <title>Red, Green, Refactor</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/red-green-refactor/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/red-green-refactor/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Für die, denen &lt;strong&gt;red, green, refactor&lt;/strong&gt; nichts sagt. &lt;em&gt;Rot&lt;/em&gt; steht für einen fehlerhaften Test, &lt;em&gt;grün&lt;/em&gt; für einen der Läuft und &lt;em&gt;refactor&lt;/em&gt; macht man wenn man nix rotes sieht! Und das weiß ich, weil ich das sehr gut zu lesende Buch &lt;a href=&quot;http://www.amazon.com/Test-Driven-Development-Kent-Beck/dp/0321146530&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Test-Driven Development by Kent Beck&lt;/a&gt; gelesen habe. Zum Buch sei kurz angemerkt, dass es sehr nett geschrieben ist. Herr Beck versteht es angenehm auflockernde Nebensätze einzubauen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Ich bin kein Code für eine Nacht, oder wieso ich den Wald vor lauter Bäumen nicht sehe...&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Zum Thema Test-Driven (oder TDD) hab ich eine unglaublich divergente Meinung. Ich habe zwar mit meinen 33 Jahren schon einige Jahre Entwickler-Dasein auf dem Buckel, aber mich begeistern neue Ideen und Konzepte ungemein. Auf der Firma laufe ich daher schon seit Wochen mit neuen Erkentnissen aus dem Reich der Tests herum und erzähle sie jedem der es nicht hören will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das klingt jetzt nach einem großen Spass und viel begeisterung für TDD. Leider sieht es aber anders aus, als es scheint. Test-Driven klingt in erster Linie wie das Elysium der Programmierung. Baust du deine Anwendung Test-Driven, dann hast du nie wieder Probleme damit. Alternativ wird die Möglichkeit, die Granularität der Entwicklung jederzeit bis auf atomare Operation herunter zu fahren hervorgehoben. Beides sind schöne Dinge, ja wenn... Ja wenn Sie denn umzusetzen sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Test-Driven muss sich auch in meinem offenen und interessierten Kopf noch einiges ändern.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Was macht Test-Driven so anders, so unbrauchbar für meine aktuelle Arbeit?&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Für TDD müssen die Anforderungen bis ins Detail ausformuliert sein. Ein Test kann keine abstrakte Formulierung beinhalten. Da muss stehen &amp;quot;1 + 2 = 3&amp;quot; und nicht &amp;quot;Addiere zwei Zahlen&amp;quot;. Erst wenn man es schafft, jedes Problem auf eine solch konkrete Ebene zu bringen (und damit auch die Schranken des Systems zu ermitteln), kann Test-Driven beginnen. Wenn man direkt mit Use-Cases arbeitet, mag das schneller gehen. Wir haben aber in einem 3-Entwickler-Haus keine Erfahrung mit Use-Cases in dieser Form.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Es nützt nichts, wenn es nur einer macht. Das ganze Team muss Test-Driven entwickeln. Gerade, wenn man zusammen an einem Projekt arbeitet bringt es nicht, wenn der Gegenüber einem die Test ständig zerhaut. Klar kann man für sich damit beginnen, aber das ganze Team muss diese Entscheidung tragen. Denn es dauert unter Umständen viel länger, bis ich Test-Driven etwas sehe (außer red, green :))&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Das Werkzeug muss dafür geeignet sein. Visual Studio ist im Grunde dafür geeignet. Es ist dafür aber nicht gemacht. Das ist ein entscheidender Unterschied. Man kann damit arbeiten, aber gerade bei Test-Driven ist es wichtig, so wenig Reibung wie möglich zu erzeugen. Dauern Tests zu lange, oder ist es zu Aufwendig sie zu Erzeugen oder auszuführen, ist Test-Driven ein Problem.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Es geht darum, dem Entwickler das beste Gefühl zu geben, das er haben kann. Vertrauen in den Code. Das ist unglaublich wichtig. Denn damit kann man auf lange Sicht an einem Projekt erfolgreich arbeiten. Wenn ich dafür aber umständlich lange wege in kauf nehmen muss, vergesse ich bald das große, heere Ziel und entwickle wie früher. Quick&#39;n&#39;Dirty...&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ich entwickle zu einem großteil Anwendungen die einen Hauptteil der Aufgaben im UI erfüllen. LOB oder &lt;em&gt;line of business&lt;/em&gt; Anwendungen erfordern also erstmal ein korrektes UI. Auch wollen die Stakeholder gerne etwas sehen. Es nützt mir also nichts, wenn die Infrastruktur da ist und funktioniert, wenn ich noch kein Formular erzeugt habe.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wenn ich Test-Driven entwickle, darf ich nicht zu viele Schritte vorraus machen. Am besten sind granulare, atomare Schritte. Ändere eine Zeile (laufen die Test?), ändere eine weitere Zeile (laufen die Test?). Das ist eine tolle Vorgehensweise. Leider verliere ich dabei den Blick für das große ganze. Die Angst ist dann einfach da, das ich mir mit den gerade erzeugten Strukturen einen Weg verbaue, oder das das später Refaktoring teuer wird.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2&gt;Die Vorteile einer Test getriebenen Softwarearchitektur habe ich verstanden&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Den Wunsch danach verinnerlicht. Leider scheitert die Umsetztung enorm. Für rein funktionale Anwendungen (COM-Server, Bibliotheken) werde ich nichts anderes mehr nehmen. Aber für eine GUI-zentrierte Anwendung im C#/WPF Umfeld weiß ich nicht, wo ich da Anfangen soll.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Man kann das Entity-Framework ist nicht Test-Driven verwenden. Im Grunde kann man Linq nicht testdriven entwickeln, da Linq in der klinisch reinen Testumgebung anders läuft als in der laufenden Anwendung, die auf eine Datenbank zugreift.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&amp;quot;Dann teste doch mit Datenbank...&amp;quot; Klar, dann bin ich aber nicht mehr schnell und dann führt die warterei auf Datenbank, oder das hinzufügen eines weiteren Testfalles in die Datenbank, oder das Aufräumen der Datenbank für die nächsten Test dazu, dass zu viele Schritte im vorraus mache. Denn wenn es eines gibt, dass keine von uns zu viel hat, dann ist es Zeit.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Nur weil ich im Test in einer Eigenschaft einen Wert stehen habe, sehe ich den noch lange nicht im UI. Denn gerade in WPF funktioniert alles über Binding. Es muss (dank der Tests ;)) alles über Binding laufen. Wenn das Binding aber niemand refrecht, dann hab ich ein Problem&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&amp;quot;Dann fake doch das Binding...&amp;quot; Klar, dann muss ich erstmal die Sturkutren des Binding-Mechanismus verstehen, analysieren und nachbauen. Evtl. habe ich dann 10-15 nutzlose Klassen erzeugt, die nur dafür da sind, dass ich testen kann.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2&gt;Warum schreibt das keiner mal richtig auf?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Am liebsten würde ich mir wünsche, es schreibt mal jemand auf, wie er eine vollständige, komplexe Anwendung Test-Driven entwickelt hat.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Welche Fragen hat er sich vor den Tests gestellt?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wie hat er die vielen Abhängigkeiten ausgeräumt?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wann hat der funktionen eingefügt, die für den Test nicht wichtig waren, aber z.B. für die GUI?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wann und mit welchen Argumenten wurden Werkzeuge, Frameworks und Tools ausgesucht oder abgelehnt?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Keine Frage: &amp;quot;separation of concerns&amp;quot; ist ein prima Konzept, aber wer sagt denn, womit sich eine Klasse beschäftigen soll oder darf? So dass war jetzt genug Bullshit-Bingo hier. Ich geht jetzt weiter coden und mach meine nicht Test getriebene Anwendung weiter... STRG+F5 anstatt STRG+R +T&lt;/p&gt;
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    <title>Brothers Bloom</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/brothers-bloom/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:33Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/brothers-bloom/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Ich liebe das öffentlich rechtliche TV-Programm. Immer wieder bekommt man dort Perlen zu sehen, die im Matsch des Restprogrammes unter gehen würden. Da ist zum einen das unaufdringliche Senderlogo. In meinem Fall das des WDR. Einfach nur ein Schriftzug. Keine Applikationen, keine Logos, keine Grafiken, unaufdringlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann ist da aber auch noch das Programm. Unaufdringlich, nett, einfach. Klar, nicht im gesamten öffentlichen Rundfunk. EinsLive und WDR 5 liebe ich für dieses einfache, unaufdringliche Programm. Kein &amp;quot;Blabla Radio, das Beste von heute, gestern und überheute!&amp;quot;, einfach nur &amp;quot;EinsLive&amp;quot; leise daher geseuselt, ohne Absicht mich mit irgendwelchen knackigen Floskeln zum zuhören zu zwingen. Das da meine Musik läuft, dass weiß ich, dass ich da mein Infotainment bekomme, dass weiß ich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Philosophie im Radio... Mein Ding!&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;&lt;a href=&quot;http://www.imdb.de/title/tt0844286/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Brothers Bloom&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ich will gar nicht viel dazu sagen, ich finde, solche Filme muss man sehen. Für mich eine Mischung aus &lt;a href=&quot;http://www.imdb.de/title/tt0211915/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Amelie&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.imdb.de/title/tt0240772/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Ocean&#39;s Eleven&lt;/a&gt;. So charmant, so liebevolle Bilder. Eine so schön naive Betrachtung der Welt, dass ich mich in solchen Filmen verlieren könnte. Gleichzeitig aber charmanten Witz, grandiose Figuren. Storytelling at it&#39;s best.&lt;/p&gt;
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    <title>Die Taktik des Bundespräsidenten</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/die-taktik-des-bundespraesidenten/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/die-taktik-des-bundespraesidenten/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Jedem, und da hau ich jetzt mal auf die Kacke, jedem auf diesem Planeten, muss doch begreiflich sein, das jede seiner Handlungen irgendwelche Resultate zur folge haben. Es ist mir daher unbegreiflich, wie ein Mensch, der zum einen mit Medien umgehen können muss, zum anderen das bereits gelernt haben sollte. Der Mann ist immerhin Bundespräsident... Kann ja sein, dass man das ohne die Fähigkeit zur Reflexion besetzten kann, aber das glaube ich nicht. Also, es ist mir nicht klar, wie ein Mensch, der das Amt des Bundespräsidenten besetzt so bescheuert sein kann. Anstatt offen gegen die aufkeimenden Gerüchte vor zu gehen, und zum Beispiel das Gespräch zu veröffentlichen, kommt er mit irgendwelchen fadenscheinigen Ausreden und will verhindern, was ihn retten könnte... Ja wenn, ja wenn doch alles stimmt was er da als Ausrede da vorbringt, dann ist doch der O-Ton die beste Verteidigung!? Als ob das schlimmste ein paar in Rage geäußerte Worte währen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das will ich einfach nicht verstehen. Was treibt Menschen wie Wulff oder Gutenberg dazu sich selbst so unglaubwürdig zu machen? Wenn ich doch erwischt werde, ist es doch nicht das schlechteste sich zu entschuldigen, oder? Warum muss ich da sitzen und weiter und weiter meine Lügen vortragen? Haben die alle den gleichen schlechten Berater?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Überhaupt... Die Fähigkeit zur Selbstkritik ist so unschätzbar Wertvoll. Jedes mal, wenn ein Fall von Selbstkritik und den transparenten Umgang damit erleben, sei es in Medien, im Freundeskreis, dann ist das ein so frisches und befreiendes Gefühl. Ich glaube sogar, dass man mit ehrlicher, richtiger Selbstkritik eine böse Lüge wieder &amp;quot;gut&amp;quot; machen kann. Aber davon sind wir sooooo weit entfernt... Das ist dann wie im Unterschichten-TV. Fremdschämen, gar nicht so viel essen können, wie ich kotzen könnte, Fremdentschuldigen, Fremdgedemütigt...&lt;/p&gt;
</content>
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    <title>Unruhe</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/unruhe/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/unruhe/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Ich drehe mich um mich selbst, ständig um ein und den selben Punkt. Die Tage vergehen, doch die Zeit bleibt stehen, denn ich bin unglücklich. Ich wünsche mir eine Zukunft, die es niemals geben wird!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum ich mir etwas wünsche, das es nicht geben wird? Weil ich glaube innere Bedürfnisse zu haben, die danach verlangen. Das Kredo: &amp;quot;Ändere Dich selbst, wenn du Andere ändern willst!&amp;quot; ist völlig richtig, sollte aber eher: &amp;quot;Verzichte, bis du das interesse verlierst&amp;quot; heißen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schreiben befreit mich zu einem kleinen Teil, bis zu einem bestimmten Zeitpunkt, an dem wieder alles so normal ist wie eh und je. In mir herscht eine stetige unruhe, die ich nicht erklären kann. Selten gelingt es mir diese unruhe auszublenden. Dazu kommen bestehende Wünsche. Wünsche, die ich für mein Leben erfüllen will. Diese Wünsche müssen nicht mit den Menschen vereinbar sein, die ich um mich herum habe. Meistens sind es sogar Wünsche, die ich nur für mich erfüllt haben will.&lt;/p&gt;
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    <title>Wenn ich mal groß bin</title>
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    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
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    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Es ist immer das gleiche. Der Kopf ist voll. Voller Ideen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hunderte Gedanken springen umher, ständig blitzt es irgendwo auf. Schlimmer wird es, wenn man sich nicht konzentriert. Wenn man einfach nur abgelenkt lauscht. Dann verbinden sich die aufblitzenden Gedanken mit den Umgebungsgeräuschen. Dann möchte man voller Tatendrang mit allem Möglichen beginnen. Bei mir sind das meist Gedanken über Softwareprojekte die ich starten könnte, weil ich sie cool finde. Oder neue Gadgets, die ich mir mal kaufen könnte, weil man so dolle Sachen damit machen kann. In letzter Zeit auch Gedanken über tolle Geschichten, die ich gerne aufschreiben möchte. Ich kann mich sogar daran erinnern, das ich mal eine Idee für ein Buch hatte. Leider will mir die Idee nicht mehr einfallen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich sind ein Großteil dieser Ideen bald wieder verflüchtigt. Selten habe ich irgendetwas, womit ich die Idee festhalten könnte. Obwohl in vielen dieser Gedanken sogar ein gewisses Potential vorhanden ist, ihn weiter zu entwickeln. Die flüchtigen Gedanken bauen auch schonmal Gedachtem auf. Machmal werden die Gedanken sogar kombiniert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den seltenen Fällen, an dem ich eine Idee festhalten kann, fühle ich mich meist Ohnmächtig, sind die Projekte doch eher groß und selten ausgereift. Die Enttäuschung ist dann richtig niederschmetternt. Es wird einem immer dann bewußt, was man zur Vollendung benötigt. Zeit… Und davon habe ich auch nicht mehr als andere! Ich wünsche mir dann einen zeitlosen, geräusch- und geruchlosen Raum, in den ich mich zurückziehen könnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Früher kannte ich keine Müdigkeit. Klar war ich Müde, und natürlich musste ich mich irgendwann hinlegen. Aber heute ist das irgendwie Anders. Ich glaube das Beschriebene nennt man heute &amp;quot;Prokrastination&amp;quot; (oder so Ähnlich). Ich weiß gar nicht, ob es dazu früher auch einen Begriff gab? Selbst beim Schreiben, stoßen mir ständig diese Blitze in den Kopf. Sie drängen sich auf mit wieder neuen Ideen…&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&amp;quot;Ohh wie schön ist Panama&amp;quot; fertig stellen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Mehr zum Lesen kommen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Mehr zum Schreiben kommen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ein Blog cooler und smarter mit Inhalten füllen, dabei den Inhalt in den Vordergrund stellen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Eine tolle Reise machen alleine und viel lieber mit der Familie&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wieder mehr Snowboarden, mit einem neuen Rocketboard (davon habe ich kürzlich gelesen, fand ich gut!)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Meine Frau glücklich machen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Mich selbst glücklich machen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Auf der Arbeit die geilen Projekte endlich beginnen und tolle Dinge schaffen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Privat die geilen Projekte beginnen und tolle Dinge schaffen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Das ist nur ein Auszug aus den Blitzen, die mir durch den Kopf schießen. Aktuell schreibe ich diesen Text mit dem WriteMonkey! Das ist ein Programm zum ablenkungsfreien schreiben. Schwarzer Hintergrund. Gelbe Schrift. Monospace. Links und rechts viel Black-Space. Das Programm habe ich schon eine ganze Weile auf dem Rechner. Ich habe es in der Windows 7 Taskbar und komme immer mal wieder versehentlich drauf. Nur den drive, mal etwas darin zu schreiben habe ich noch nicht gehabt. Bis jetzt…&lt;/p&gt;
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    <title>Das Ende dieses Internets</title>
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    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/das-ende-dieses-internets/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Herzlichen Glückwunsch! Sie haben das Ende dieses Internets erreicht. &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Interplanetary_Internet&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Sie suchen nach einem anderen?&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ich bin geschichtlich ja nicht so bewandert, aber mir war es nicht klar, dass die Menschheit eigentlich ein Haufen verirrter Geister ist, die sich von Komik ernähren. Wie sonst ist es zu erklären, dass (gefühlt) jede 2te Seite mit einem kernigen Spruch daherkommt? Einer enthält mehr Komik als der nächste!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oder ist es so, dass die ganzen Freigeister erst in unserer Zeit aus ihren Schlössern kommen um sich unter unser Internet zu mischen? Neben Katzencontent hat das Internet also auch die Sprüche geprägt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(so das war es dann auch... muss ja nicht immer lang...)&lt;/p&gt;
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    <title>Wir brauchen immer Hilfe</title>
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    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
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    <content xml:lang="de" type="html">&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Wir brauchen immer Hilfe. Entweder als Kind, oder als Greis. Und dazwischen gibt es eine Zeit, in der die meisten von uns nicht behindert sind. Es gibt also gar nicht diese Dichotomie zwischen behindert und nichtbehindert, sondern nur zwischen behindert und zeitweise nicht behindert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.golem.de/1109/86616-2.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;#&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://sozialhelden.de/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Raul Krauthausen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
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    <title>Mit freude gefahren</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/mit-freude-gefahren/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/mit-freude-gefahren/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Am Wochenende bin ich mit meiner Familie, ein wenig durch Deutschland gefahren. Dabei bin ich natürlich auch irgendwo angekommen. In den Gesprächen am Zielort kamen wir dann oft auf die Fahrt selbst und die Mitfahrer zu sprechen. So Sätze wie: &amp;quot;Was? Eine so weite Strecke?&amp;quot; und &amp;quot;War das nicht stressig, mit den Kindern?&amp;quot; wurden mir quasi von allen um die Ohren gewortet. Ich will es hiermit nochmal aufschreiben. Kann man ja gar nicht oft genug sagen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ich fahre total gerne Auto.
Meine Kinder sind absolut pflege leicht, was Autofahren angeht.
Und sowieso habe ich noch nichts anderes mit Kindern auf einer Autofahrt erlebt!&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ich kann mich also nicht erinnern, dass jemals eine Autofahrt stressig war. Weder eine meiner eigenen, noch die in denen ich mitgefahren bin. Ich bin früher sehr oft und recht weit mit meinen Eltern mit dem Auto gefahren. Oder eher mit dem Bus, also mit dem eigenen Kleintransporter... Außerdem ging es mehrmals im Monat nach Aachen und spätabends wieder zurück nach Köln. Schlafen im Auto gehört für mich also zum Autofahren dazu (also als Bei-/Mitfahrer natürlich). Dabei war die Qualität des Autos nie wichtig. In meinem aktuellen Gefährt ist es natürlich bequemer und geräumiger als im Fiesta MK3. Aber das Auto ist nicht wichtig für eine schöne fahrt. Das Auto ist nur ein Vehikel... Für mich gilt immer &amp;quot;Der Weg ist das Ziel!&amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1770km in 17h verteilt auf 4 Tage, mit 3 Kindern und einer Ehefrau (so einer &amp;quot;Nicht-So-Schnell&amp;quot;-Ehefrau). Und ich habe jeden Kilometer genossen. Die 670km nach Neubrandenburg vergingen wie im Fluge (ok, daran ist das Auto schuld) und die Pausen an den Raststätten waren eine schöne Entspannung vom anstrengenden &amp;quot;Über-die-Autobahn&amp;quot;-Fliegen. Aber gerade diese Kombination aus Bewegung, Anstrengung und Pausen macht den Reitz einer Autofahrt aus. Vor einigen Jahren bin ich mit zwei Freunden nach Marseille mit dem Auto gefahren. 1000km in 12h! Die 12h bin ich durchgefahren, obwohl die Freunde auch hätten fahren können, aber das war gar nicht nötig, mir hat die Fahrt so viel Freude bereitet, dass ich gar nicht daran gedacht habe zu Wechseln oder gar große Pausen zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Daher wird bestimmt in den nächsten Jahren eine weitere große Autofahrt dazukommen. Dabei habe ich gar kein Wunschziel, es müssen nur liebe Menschen mit mir fahren, die mir etwas bedeuten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Achso! Fast hätte ich es vergessen! Das Bild im Teaser zeigt den BMW i3. Sowas will ich als nächstes Auto haben. Nichts wäre doch cooler, als tausende Kilometer fahren und dabei zu wissen, dass man nicht gar so viel CO2 in die Umwelt geblasen hat.&lt;/p&gt;
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    <title>Post Fossile Zukunft</title>
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    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/post-fossile-zukunft/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Postfossile Zukunft&lt;/strong&gt; was ein Begriff... Er passt so gut zu Utopia, aber so schlecht in unsere Zeit. &lt;a href=&quot;http://relativwenigbartwuchs.de/2010/12/02/das-wiki-leaked&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Damals&lt;/a&gt; habe ich ja schonmal begonnen meinen Begriff von Utopia zu definieren. Hier will ich mal damit weiter machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Postfossil&lt;/em&gt; will ja soviel heißen wie &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Peak_Oil&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;nach den ausbeutbaren natürlichen Ressourcen&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;, bedeutet aber doch im Prinzip nichts... Also im warsten Sinne des Wortes! &lt;em&gt;Postfossil&lt;/em&gt; ist doch zum einen &lt;em&gt;prefossil&lt;/em&gt;, zum anderen aber auch &lt;em&gt;post humanitas&lt;/em&gt; (ha und das ganz ohne Lateinunterricht!). Unsere Zivilisation ist so unglaublich abhängig von diesen Ressourcen, dass es fast wie die bloße Vorstellung der 4ten Dimension ist, will man sich mit den Auswirkungen einer Postfossilen Zukunft beschäftigen. Auf was müssten wir alles verzichten? Welche kolateralen Auswirkungen wird solch eine Veränderung haben? Unvorstellbar. Und doch! Es gibt Menschen, die meinen zu wissen was wir ohne Rohöl, ohne Kohle machen werden. Tauschen! Jupp! Wir gründen alle &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Transition_Towns&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Transition Towns&lt;/a&gt;. Wäre da nur nicht der Faktor Mensch. Derjenige, der Schuld an der &lt;em&gt;postfossilen Zukunft&lt;/em&gt; ist, wird sich Ändern und im Geiste der längst vergessenen 60er Gleiches mit Gleichem tauschen. Utopia 3.0 würde ich sagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ach soweit will ich gar nicht vorraus. Mir reicht ja ein Utopia 2.0 wie der Philosoph ben_ so schön &lt;a href=&quot;http://relativwenigbartwuchs.de/2010/12/02/das-wiki-leaked#comment-27&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;kommentierte&lt;/a&gt;:
6. Der Bürger wird durch Demokratie zum Demokraten erzogen.
Ach ja? Etwas kess gefragt, wie geht denn das? Die Demokratie ist doch ein ziemlich komplexes Gebilde. Demokratie ist mehr als eine einfache Handlungsanweisung. Deshalb sind Schwärme ja auch nicht demokratisch. Um jedem Menschen die gleichen Möglichkeiten zu geben, muss es einfache Wege geben, bzw. Wege die einfach zu erlenen sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Demokratie ist aufwendig, denn Demokratie erfordert Verzicht, Respekt und viel viele weitere (moralische!?) Grundsätze, die nicht jedem Menschen in die Wiege gelegt wurden. Macht, und da sind wir an dem Punkt, auf den ich eigentlich hinaus will. Macht gehört zu den Grundinstinkten der Menschheit. In Utopia muss Macht irrelevant sein. Macht muss in einem natürlichen Gleichgewicht existieren. Und ich behaupte jetzt einfach, dass man den &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Energieerhaltungssatz&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Energieerhaltungssatz&lt;/a&gt; auch auf Macht anwenden kann. Erst wenn Energie im Gleichgewicht verfügbar ist, kann ein Machtgleichgewicht existieren. Für mein Utopia 2.0 ist es somit unbedingt erforderlich, dass wir nicht &lt;em&gt;das Energieproblem&lt;/em&gt; lösen, sondern unser Problem mit der Energie. Sowieso muss Utopia zuerst im Kopf existieren, bevor wir Utopia in unsere Städte lassen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich stelle gerade fest, dass ich immer viel zu spät anfange zu schreiben und dann viel zu schnell fertig werden will, obwohl so wenig gesagt wurde... Naja! Ich hab ja Zeit, noch haben wir ja Energie :)&lt;/p&gt;
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    <title>Das digitale Massaker</title>
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    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/das-digitale-massaker/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Es muss unseren Ur-Großvätern ähnlich gegangen sein. Die Industrielle-Revolution veränderte ihr Leben, ihr Denken, ihr Wesen. Das gewohnte Dasein wurde durch Maschinen, Lärm und Hektik bevölkert. Damals wie heute ist der Mensch sich vor und während der Umgestaltung nicht klar, dass er an einem Umbruch teil hat. Ähnlich muss es schon zu Zeiten der Glaubenskriege und anderer Reformationen gewesen sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich befürchte, die digitale Revolution ist längst abgeschlossen und wir beschäftigen uns mit den Nachwehen. So unglaublich viele Fragen sind noch gar nicht gestellt und werden schon beantwortet. Und das ist für mich der Unterschied zu vorangegangen gesellschaftlichen Umgestaltungen. Die Geschwindigkeit mit der Änderungen in der Gesellschaft eingeführt werden ist enorm. Man mag sich ja sogar manchmal fragen: &amp;quot;Wie konnte ich nur bisher ohne?&amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und da ist er... Der Moment, den ich für später erwartet habe... Wozu das alles? Ich versuche mir krampfhaft vorzustellen, wie mein Großvater damit umgegangen wäre, wenn er noch leben würde. Mein Großvater war ein alter SPDler, Atheist aus Überzeugung und fest im Geiste. Er ging keinem Streit aus dem Weg und setzte sich zeit seines Lebens durch. Wie hätte er die digitale Revolution empfunden? Wohl auch mit dem zur nicht digitalen Zeit oft vernommenen Spruch: &amp;quot;Früher war alles besser!&amp;quot;...
Digital bedeutet mehr als 1ne Information nahezu gleichzeitig betrachten und darauf reagieren zu können. Mehr Informationen in weniger Zeit bearbeiten. Wir können das aber nicht. Den Geräten verabreichen wir einfach neue Informationsverarbeitunseinheiten, die parallel Daten prozessieren und in eine Warteschlange schieben können. Mal davon abgesehen, das wir keine Bauteile anfügen können fehlt uns eine Warteschlange. Ich bekomme den Ball ins Gesicht und es tut weh, danach kommt nichts, egal was vorher war...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Massaker hat begonnen. Digitale Schlachten um die tiefsten psychologischen Pfeiler der Menschheit sind im Gange. Wir sind Spielsteine eines gnadenlosen Spiels, mit dem Ziel die Menschheit in eine neue Epoche zu führen.
In meinen Augen kann das nur ein Resultat haben. BÄNG! uns platzt allen der Kopf. Und dann? Ja dann ist es zu spät. Zu spät zum Entschleunigen, zu spät zum Verschlichtern. Wir sind gefangen in einem Netz, gewebt um uns herum. Wir können uns nicht befreien, weil wir selbst Teil dieses Netzes sind. Wir befinden uns in einer Transformation zu einem andere gesellschaftlichen Zustand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bestimmt von Nullen und Einsen treibt uns die digitale Spinne in die Enge und spinnt um uns einen Kokon, der nur dazu dient uns aus zu lutschen. Denn eines ist sicher, wir alle können uns zwar im Netz winden, aber entkommen werden wir ihm nicht. Es mag immer Freigeister geben, aber auch diese werden vergehen.
Ich für meinen Teil bin zerrissen. Zerrissen von der Schönheit, von der Anmut des digitalen Massakers. Zerrissen vom Anblick der Opfer. Opfer die jeder bringen muss, ob er nun auf dem Rücken der Spinne sitzt oder in ihren Fängen auf die Fangzähne wartet, bis sie ihn aus lutschen.&lt;/p&gt;
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    <title>The Jobs way of development</title>
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    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
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    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Ich kann mir nicht helfen. Aaaaber ich bin schwer beeindruckt, mit welcher Power Apple seine Produkte zur Zeit weiterentwickelt. Alle naslang liest man die vielen Stimmen, die die neu hinzugefügte Features mit &amp;quot;Alt&amp;quot; oder &amp;quot;Hab ich bei Android schon lange&amp;quot; besingen. Aber scheinbar ist nicht vielen bewußt, was Apple mit den iOS-Geräten geschaffen hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vom ersten Produkt an, hatten die iOS-Geräte eine nie gekannte Qualität. Wir reden nicht von vollständig Fehlerfreier Soft- und Hardware. Aber der Benutzer hatte zu keiner Zeit da Gefühl, ein Bananen-Produkt zu besitzen. Da ist es nur konsequent, bei der Entwicklung des Gerätes scheinbar wichtige Funktionen auszulassen. Der Qualität und Stabilität des Produktes wegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schon alleine der Entwicklungszyklus:
-&amp;gt; Musik-Player mit Touch Funktionen (iPod)
-&amp;gt; Musik-Player mit Extras (großer iPod)
-&amp;gt; Musik-Player mit Touch Pad (iPod Touch)
-&amp;gt; Musik-Player mit Telefon (iPhone)
-&amp;gt; Tablet-Gerät mit Musik (iPad)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann den Entwicklern quasi über die Schulter schauen, mit welchen Ideen Sie ein Basis-Gerät weiterentwickelt haben. Konsequent und innovativ. Prototyping at it&#39;s best. Davon träumt doch jedes Unternehmen. Aus einem Basisprodukt (Musikplayer) zich Variationen mit eigenständigen Funktionen erschaffen. Dabei scheint es, als ob Apple keine Mühen hat, vom Musikplayer zum Telefon zum Spielegerät zum Tablet. Mittlerweile kann doch keiner mehr sagen, wo das Telefonanfängt und wo die Konsole aufhört.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die einzige Kritik, die ich nachvollziehen kann ist die der Apple Diktatur. Aber es scheint, dass ohne dieses Diktat, diese unglaubliche Qualität nicht aufrecht erhalten werden kann. Es hat mich zumindest noch keiner davon überzeugen können. Android Geräte sind sehr sexy. Ich bin genau so gerne Tüftler und Forscher, so dass ich damit bestimmt meinen Spaß hätte. Leider hat mich der Apfel-Konzern voll in seinen Griffen. Ich kann die iOS-Anwendungen ja nicht mit zum Android nehmen ;(&lt;/p&gt;
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    <title>Sucker Punch</title>
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    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
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    <content xml:lang="de" type="html"></content>
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    <title>Ich und mein angebissener Apfel</title>
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    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
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    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Zuletzt guckte meine Tochter mich recht erschrocken an und meinte: &amp;quot;Hast Du den jetzt ganz gegessen, Papa?&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie meinte den Apfel, den ich kurz zuvor verspeist habe. Ausser der Körperform habe ich von meinem Vater noch eine weitere Eigenschaft übernommen. Ich esse einen Apfel samt Apfelkitch, also auch die Kerne und das Kerngehäuse. Das hört sich viel schlimmer an als es ist, wenn man zum einen früh genug das Kerngehäuse angeht und zum anderen den Innenteil des Apfels mit großen Bissen direkt herausbeist und dann gut zerkaut. Der Vorteil liegt auf der Hand, bzw. danach nicht mehr. Ich muss mir keinen Ort suchen den Apfelrest zu entsorgen...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber als Nerd/Geek/Techie hat die Überschrift natürlich etwas mit DEM Apfel zu tun, also zu englisch Apple. Ein Arbeitskollege und ich haben uns die Freude gegönnt, 5h auf ein iPad2 zu warten. Beim schreiben dieses Artikels ist es natürlich im Einsatz. Ein wenig unhandlich beimschreiben ist es ja schon, also wenn es nicht irgendwo sinnvoll liegt. Jetzt liegt es zwischen meinen Beinen auf einem Kissen. Recht bequem, dank neuer Couch mit 1,2m bis 1,8m Breite habe ich auch genug Platz im Sitzen diesen Post zu schreiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und ich werde es nicht müde zu wiederholen: Das iPad ist geil!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich will gar nicht sagen, dass ich gleich schnell tippe wie auf der Hardkey-Tastatur, aber es reicht. Man muss sich wohl mehr konzentrieren und am Besten auf den Bildschirm starren während man tippt. Aber endlich habe ich eine Position, in der ich mir vorstellen könnte zu bloggen... Naja nicht zu vorschnell, dazu muss noch mehr stimmen ;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Drupal verhählt sich etwas sperrig, wird wirklich Zeit für &amp;quot;Ohh wie schön ist Panama!&amp;quot;&lt;/p&gt;
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    <title>Wie sich Urlaub anfühlt</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/wie-sich-urlaub-anfuehlt/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
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    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Urlaub ist schon eine komische Sache. Kurz vor dem Urlaub, kann man es kaum abwarten endlich Frei zu haben, mitten drin ist es dann oft andersherum. Wobei... Kinder, Projekte, Kochen... Ich hab genug zu tun!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Arbeit kann einen natürlich nicht loslassen. Wichtige Projekte, die keine zwei Wochen warten können. Support Probleme die zum Super-GaU werden. Und dann ist da noch der eigene Schweinehund. Womit fange ich bloß an, welche Projekte beginne ich, auch unter der Gewissheit, dass ich sie eh nicht fertig bekomme.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dennoch hat der Urlaub recht bescheiden angefangen. Montag durfte ich mir erst einmal vom Onkel Doktor eine Spritze zur Muskellockerung verabreichen lassen, da ich mir einen Nerv eingeklemmt habe. Dank der damit verbundenen Medizin bin ich zum Glück schon Mittags wieder fit gewesen... Nur Autofahren durfte ich nicht mehr :)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dafür habe ich bis jetzt jeden Tag gekocht (lecker ist das) und mein Mini-Projekt (Donnerstags Fußballrunde) von seinen Bugs befreit (bzw. mal einen &lt;a href=&quot;http://redbeanphp.com/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;PHP-ORMapper&lt;/a&gt; verwendet). Außerdem konnte ich Fabian mal beim Fußballtraining beobachten und mit ihm mal ein wenig Fußball spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ok! Das hört sich ja schon einmal nach etwas an, was man in einem Urlaub so machen könnte :) Irgendwie fehlt noch was Aufregendes...&lt;/p&gt;
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    <title>Endlich Urlaub</title>
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    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
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    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Mein Wunsch, dieses Blog mit Leben zu füllen kann man, glaube ich, als gescheitert betrachten... Während der Arbeit finde ich einfach gar keine Möglichkeit nur mal was zu notieren. Nach der Arbeit bin ich dann viel zu sehr abgelenkt, mit Familie, Freunden, Sport...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt habe ich Urlaub. Weg komm ich wahrscheinlich eh nicht mehr, wenn überhaupt ziemlich spontan. Das soll mich aber nicht daran hindern einen tollen Urlaub zu verbringen. Da das hier im Prinzip ein Tagebuch ist, werde ich die Sache jetzt mal genau so angehen. So oft ich dazu komme werde ich hier was dokumentieren. Wenn das, was ich schreibe lang genug ist, werde ich es veröffentlichen ;)&lt;/p&gt;
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    <title>2010 macht dicht</title>
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    <updated>2026-09-20T20:57:33Z</updated>
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    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;...und die Familie Malgadey liegt mit einer dicken Grippe im Bett. Aber ruhig von vorne...&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Sophie&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;2010 hat mit der Ankündigung begonnen, dass wir bald zu fünft sein werden. Ganz ohne Sorgenfalten geht das nicht von statten. So viel kann passieren, so viel ist schon passiert, aber für uns ist die Familie ein zentraler Bestandteil, daher gibt es kein für und wieder. Das es nicht einfacher wird, ist kein Grund, es ist eine Aufgabe.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Familie&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Daher wird 2011 ganz im Zeichen der Familie stehen. Wenn es Familie als Sternzeichen gäbe, wäre ich darin wohl geboren ;). Ich werde mich Hochdruck daran arbeiten, viel mehr mit der Familie gemeinsam zu unternehmen. Viel mehr schwimmen, viel mehr Ausflüge. Das ist 2010 viel zu kurz gekommen.
Das wir seit dem 23ten im Bett liegen (Zuerst Fabian, dann Lea, dann ich und aktuell noch Heike) nehme ich jetzt mal als positives Zeichen, irgendwie muss man dieses verkorkste Weihnachts- und Silvesterfest ja deuten! Für 2011 werde ich mir um die Weihnachtszeit aber Aufbaupräparate und Vitamine bunkern ;)&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Boarden&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Um nichts in der Welt lasse ich mich dieses Jahr vom Boarden abhalten. Seit gut 3 Jahren habe ich es nun nicht mehr geschafft eine Woche Zeit zu finden um mich auf das Board zu schwingen. Leider springen auch immer mehr der ehemaligen Ski-Hasen (Ski-Häschen hatten wir nie so viele dabei ;)) ab. Aber Thomas werde ich jetzt bis März regelmäßig nerven, damit wenigstens ein Last-Minute-Urlaub dabei herausspringt.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Schaffen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wenn man sein Hobby zum Beruf gemacht hat, dann hat man einen großen Nachteil. Zwischen Arbeit und Spaß kann man nicht mehr trennen. So muss ich für 2011 einen Weg finden, wie ich an meinem Hobby wieder Spaß habe, wenn ich mal keinen mehr auf der Arbeit habe. Denn dort kann ich mir nicht immer aussuchen, womit und wie ich mich damit beschäftige!&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Schaffen zum zweiten&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;2010 darf trotzdem in die Geschichte eingehen. Ich war noch nie so oft im Kino und habe auch noch nie so oft &amp;quot;Konzerte&amp;quot; besucht. Malmsheimer und die Popolskis waren dabei die Highlights. Und das war nur möglich, weil sich das Team auf der Arbeit verändert hat. Berni hat viel eigene Kulturdynamik, so oft wie er auf Konzerte und Ähnliches geht, werde ich wohl nicht mithalten können. Aber ich will unbedingt mehr an dieser Dynamik teilhaben.&lt;/p&gt;
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    <title>Und die Cloud gehört niemand anderem als dem Venture Kapital</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/und-die-cloud-gehoert-niemand-anderem-als-dem-venture-kapital/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/und-die-cloud-gehoert-niemand-anderem-als-dem-venture-kapital/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Sichert eure Daten! Euer Content ist euer Content. Und die Cloud gehört niemand anderem als dem Venture Kapital.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://anmutunddemut.de/2010/12/17/zu-ende-von-delicious.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;#&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://anmutunddemut.de/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Ben_&lt;/a&gt;, dt. Philosoph&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
</content>
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    <title>Das Wiki leaked</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/das-wiki-leaked/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/das-wiki-leaked/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Das Blöde an Theorien oder, wie in meinem Fall, wirren Gedanken ist doch, dass wir nicht wirklich eine Möglichkeit haben einen Beweis zu erbringen. Sei es die Idee des &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;bedingungslosen Grundeinkommens&lt;/a&gt; oder meine Vorstellung einer vollständig transparenten oder ehrlichen Regierung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich kenne die Beweggründe von Julian Assange nicht, habe aber schon ein paar hitzige Diskussionen mit meinen Kollegen hinter mir. Ich finde nicht grundsätzlich gut, was Julian Assange da treibt. Es gibt gewiss Informationen, die nicht zu jeder Zeit veröffentlicht werden sollten. Es gibt einfach Menschen, die nicht mit dem gleichen Uhrwerk laufen wie wir. Die solche Informationen evtl. falsch verstehen könnten und eine weitreichende Entscheidung treffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dennoch finde ich den Gedanken einer völlig transparenten Regierung charmant. Ich sehe schon ein, dass unsere Umgebung, unsere Nachbarn nicht bereit wären für eine solche Transparenz oder Ehrlichkeit. Aber wenn dem so wäre, wäre völlige Transparenz gut? und was für Gründe gibt es Informationen vor zu enthalten?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der 8ten oder 9ten Klasse habe ich mal ein Referat über &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Utopia_(Roman)&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Utopia von Thomas Morus&lt;/a&gt; gehalten (und das zu Zeiten ganz ohne Internet...). Mit diesem Eintrag beginne ich mal meine Vorstellungen und Visionen eine idealen Gesellschaft nieder zu schreiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Achja und das dumme Wortspiel... Das musste einfach sein :)&lt;/p&gt;
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    <title>Neid</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/neid/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/neid/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Das tolle am Schreiben ist ja, dass man damit seine Gedanken festhalten kann. Das tolle am Netz ist, dass es dafür eine Plattform gibt, die dieses Schreiben mit einer neuen Qualität verbindet. Ich könnte all dies auch auf Papier schreiben, oder lokal digitalisieren. Mir fällt digitales Schreiben zur Zeit einfacher als analoges Schreiben. Einen großen Teil meiner bisherigen Zeitdokumente habe ich meiner Frau geschrieben. Teils Liebesbriefe, teils Dokumentationen meiner Gefühle. Diese Dinge hätte ich niemals in ein Netz geschrieben. Ich hätte sie meiner Frau niemals in digitaler Form übermittelt obwohl ich einige der Dokumente auf einem PC geschrieben und sogar ausgedruckt habe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dennoch empfinde ich beim Schreiben in dieses Medium hier eine andere Qualität und einen zwiespältigen Nachgeschmack. Ich würde gerne tiefere Monologe führen, denke aber, dass ich das nicht jedem mitteilen möchte. Konstantin hat es die Tage in seinem Beitrag &lt;a href=&quot;http://konnexus.net/blog/blogs-als-generationsbruecken&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Blogs als Generationsbrücken&lt;/a&gt; angeschnitten. Ich möchte gerne mehr und tiefer beschreiben, was mich bewegt, bin mir aber unsicher, wie weit ich gehen soll!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Irgendwann will ich einen Teil oder einen ganzen Text als &amp;quot;für mich&amp;quot; markieren um dann Inhalte nur für mich aufschreiben zu können. Wenn es richtig schlecht läuft, lande ich auf der Blogwiese neben ben_s &lt;a href=&quot;http://anmutunddemut.de/2010/08/15/heimweh-211-erste-erfahrungen.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Heimat&lt;/a&gt; und Konstantins &lt;a href=&quot;http://konnexus.net/blog/blogracer&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Blogracer&lt;/a&gt; und bastel an meiner Scheune oder Flicke das Garagentor. Raus an die frische Luft...&lt;/p&gt;
</content>
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    <title>Volkes Stimme</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/volkes-stimme/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/volkes-stimme/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Es ist schon äußerst beeindruckend, mit welcher Regelmäßigkeit man beobachten kann, wie dumm und lenkbar die Masse ist. Es reden alle von Sachwarmintelligenz, dabei ist der Schwarm eigentlich nur dumm. Er folgt den Parolen und Zurufen anderer und denkt nicht darüber nach, worin seine Entscheidung begründet ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei ist es so frustrierend, wenn man dieses Verhalten von Außen beobachten kann. Ein Teilchen aus der Masse führt eine Parole vor und ein Großteil der Masse plappert diese Parole nach, ohne sie zu hinterfragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meine Vorstellung von Utopia beinhaltet zwar die &amp;quot;Gleichschaltung&amp;quot; der Gesellschaft, aber so stelle ich mir das nicht vor. Damit ein Volk in Frieden und Zufriedenheit zusammen leben kann, muss es Supertolerant sein. Und zwar jeder Mensch des Volkes muss gleich Tolerant sein. In Köln nennt man das&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Gönne könne&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Akzeptieren, dass ein anderer mehr hat als ich, damit zu Frieden sein, zu haben was man hat! An der Verbesserung des eigenen Status arbeiten können ohne den Neid des Anderen zu ernten aber auch am aktuellen Status festhalten können ohne den Argwohn des Anderen zu kassieren. Auch muss jeder Rücksicht auf den anderen nehmen. Wenn man nicht mehr gehen kann, darf man nicht zum sitzen verdammt sein. Man muss gehen dürfen und andere müssen Interesse daran haben, dass man gehen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn sich jemand dagegen wehrt, dass sein Fenster in seiner Mietwohnung auf einer öffentlichen Plattform angezeigt wird, warum wehrt sich dieser Jenige nicht auch gegen das Speichern seiner Daten auf einem Personalausweis? Das liegt doch am fehlenden Wissen. In unserem Schwarm begnügen sich so viele Teilchen damit in der Mitte zu schwimmen, dort zu dümpeln, sich nicht kümmern zu müssen. Jede Aufregung, die durch ein aktives Teilchen erzeugt wird, wird ohne Widerrede geschluckt und als eigene Meinung verwertet...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;...Irgendwie ist das ziemlich traurig...&lt;/p&gt;
</content>
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    <title>Red</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/red/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/red/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Mit dem äußerst innovativen deutschen Titel&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;RED - Älter. Härter. Besser.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;und wie immer bleibt die umtriebige Frage, warum man nicht den schlichten Titel &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;http://www.imdb.de/title/tt1245526/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;RED&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; hätte stehen lassen können. Aber das werden wir wohl nie zufriedenstellend beantwortet bekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Leider führt die bloße Anwesenheit von &lt;a href=&quot;http://www.imdb.de/name/nm0000246/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Bruce Willis&lt;/a&gt; bei mir zu einer Erektionen, weshalb ich wenig objektiv berichten kann. Der Film ist so herrlich überzeichnet, das es mir eine Freude war zu zu schauen. Bruce war (wie eigentlich in jedem Film) cool. Hart. Charmant. Ruhig. Und ein wenig Emotionslos. Wenn auch seine Mitspielerin Victoria etwas anderes behauptet. Bruce ist nicht weich und schon gar nicht von innen. Ob er nun einen feindlichen Schützen mittels Granatwerfer vaporisiert, oder in seinem Rentneralltag den vergangenen Tagen als Geheimagent nachtrauert. Ich mag den Kerl. &lt;a href=&quot;http://www.imdb.de/name/nm0000518/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;John Malkovich&lt;/a&gt; hätte nur noch eine Spur durchgeknallter sein können. Wobei... eigentlich war er genau richtig durchgeknallt und brachte seine Pointen genau zur richtigen Zeit. Bruce, John, Helen Mirren und Morgan Freeman passen irgendwie gut zusammen. Zumindest im Alter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei einem RED2 wäre ich wieder im Kino. Ich finde es ziemlich beeindruckend, wie wenig ernst sich die alternden Stars meiner Jugend nehmen und solch einen lustigen und Spaß machenden Film produzieren können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mittlerweile zelebriere ich Kino. Ich bleibe nach dem Film sitzen, bis das Licht an geht und fahre nicht direkt nach hause um auch ja noch ein wenig über den Film faseln zu können. Während des Abspanns und danach unterhalte ich mich mit meinen Kollegen über den Inhalt und schaue den ein oder anderen Fakt bei IMDB nach. Daher weiß ich jetzt, dass die Organisation S.H.I.E.L.D. eigentlich nur eine Erfindung für den Film ist (bzw. im Marveluniversium für Comics) und &lt;a href=&quot;http://www.imdb.de/name/nm0000308/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Ernest Borgnine&lt;/a&gt; zwar unglaubliche 93 Jahre alt ist, aber es keinen besseren Bibliothekar gibt und ich ihn nicht nur aus &amp;quot;Ein Engel auf Erden&amp;quot; kenne, sondern auch aus &lt;a href=&quot;http://www.imdb.com/title/tt0086662/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Airwolf&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Früher war Kino anderes. Wir haben uns im Kino getroffen. Sind in den Film gegangen. Sind wieder raus und nach hause gefahren. Heute ist Kino prima. Wir treffen uns zwar immer noch im Kino, gehen aber vorher einen Happen essen, bleiben sitzen bis der Abspann durch ist und das Licht wieder an geht und rennen danach nicht nach hause, sondern trinken noch eine Cola und nutzen die Technik des 21ten Jahrhunderts um unsere Gedanken nicht nur lose zu formulieren, sondern mit harten Fakten zu untermauern. Schöne neue Welt :)&lt;/p&gt;
</content>
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    <title>The way it is used to be</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/the-way-it-is-used-to-be/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/the-way-it-is-used-to-be/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Es ist dunkel&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;one and two
we have fun in the zoo&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Um mich herum ist es ruhig. Die Kinder schlafen, nur die Meerschweinchen geben leise Geräusche von sich.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;two and three
we like the chimpanzee&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Das Notebook schnurrt leise. Der helle Bildschirm blendet meine Augen für den Rest im Zimmer.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;three and four
watch the lion roar&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Die Nase läuft. Meine Gedanken purzeln durcheinander und suchen halt im Netz.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;four and five
do you see the dolphins dive&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Neben mir läuft die Zeit. Ich fühle mich warm und geborgen.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;five and six
the monkey&#39;s doing tricks&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ich spüre die Tasten. Es macht keinen Unterschied, ob wir uns sehen oder hören.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;six and seven
the parrot is eleven&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Mein Herz pocht leicht spürbar. Das Leben fließt durch meine Adern und die Nacht liegt in meinem Kopf.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;seven and eight
watch the tiger and his mate&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ich sehne mich nach meinem Bett. Die Kinder haben diese Umgebung geprägt.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;eight and nine
the penguines in a line&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Die Lippen sind leicht feucht. Nicht die Buchstaben leuchten, sondern der Hintergrund.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;nine and ten
we want to come again&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ich strebe nach Einfachheit. Nichts scheint weiter weg, schwerer erreichbar und doch so Bestechend. Die Gedanken formulieren sich binnen Sekunden, der Mund verformt sie weiter zu Worten, Sätzen, Absätzen. Das Gesagte ist weg, die Gedanken gesagt und es bleibt nur ein Augenblick, bis es Begriffen ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es liest sich nicht, wie es klingt. Es schreibt sich nicht wie es sich anhört.&lt;/p&gt;
</content>
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    <title>Es ist kalt im Lande</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/es-ist-kalt-im-lande/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/es-ist-kalt-im-lande/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Ich könnte und müsste jetzt über Ziele philosophieren, aber mir ist zu kalt. Ich überlege immer noch, wie ich meinen Wunsch, mehr zu schreiben, mehr zu lesen und dabei Spaß zu haben, umsetzen kann. Sophie schläft endlich (heute wollte Sie uns wohl ärgern) aber klare Gedanken kann ich nicht fassen. So ging es mir in den letzten Tagen häufig. Oft unkonzentriert und irgendwie hibbelig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt so unglaublich viele Dinge, die ich in den letzten Tagen faszinierend fand. Zu keinem fallen mir sinnvolle Worte ein. Aber auflisten will ich sie einfach mal:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;SwarmPlayer&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;HTML&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;PHP und INI-Dateien&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Elektrohybrid und Elektroextender&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Danke - Fantastischen Vier&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Over the Rainbow - Israel Kamakawiwo Ole&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;COM-Server in der .NET Umgebung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Volleyball&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Belastungs- und Langzeit-EKG&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Mal sehen, ob ich es schaffe, zu den Dingen noch etwas mehr zu schreiben. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich darüber etwas schreiben könnte, nur was, das kommt mir nicht in den Kopf. Dafür war ich mal wieder super Produktiv. Leider nicht in die Richtung in die ich mir das Vorgestellt habe.&lt;/p&gt;
</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Fußballrunde-Verwaltungseite</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/fussballrunde-verwaltungseite/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/fussballrunde-verwaltungseite/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Die Verwaltungsseite zu unserer &lt;a href=&quot;http://www.wotze.de/kick&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Donnerstags-Fussballrunde&lt;/a&gt; ist fertig geworden. Mich treiben ja immer die unmöglichsten Gründe zu solchen Taten an. In diesem Fall wollte ich unbedingt eine INI-Datei als Datenquelle nutzen. Mir sind natürlich die Probleme einer dateibasierten Datenhaltung klar, aber irgendwie fand ich die Idee smart, meine einfach strukturierten Daten auch einfach zu halten. Und es funktioniert. Die Daten werden analysiert, in Arrays gespeichert und über globale PHP-Sessions persistiert. Bei relevanten Änderungen (in 3 von 9 Funktionen) wird beim nächsten Reload der Seite eine Analyse der INI-Datei durchgeführt. In 2 Tagen entstanden 1426 Programmzeilen in 18 Programmdateien. Das ganze Ding hat 7 von 9 Funktionen und 10 Seiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie immer im Zusammenhang mit PHP, HTML und CSS ist ein großer Matsch an HTML-PHP-CSS-Dreck entstanden. Mir ist es immer ein Rätsel, wie man große Projekte in PHP realisieren kann, ohne dabei Verrückt zu werden. Bei mir existieren dann meist 1-2 Switch-Anweisungen um die Inhalte der diversen Seiten zu generieren und um diverse Aktionen zu programmieren. Die Seiten liegen in unterschiedlichen &amp;quot;Include&amp;quot;-Dateien (.inc.php) und die Funktionen werden in einer zentralen Datei gespeichert (in diesem Fall direkt die index.php). Die Funktionen befinden sich in diesem Fall auch direkt in der Switch-Anweisung. Nicht sauber, aber schnell und ich habe eine INI-Datei als Datenspeicher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Objektorientierung habe ich bewusst vermieden. Ich habe meine letzten großen Projekte in PHP4 erzeugt, da gab es noch keine objektorientierten Strukturen. Mir ist es immer sehr wichtig, dass ich die Inhalte in einem Wysiwyg-Editor sehen kann. Daher wird der Code oft durch  unterbrochen. Ich kann aber alle HTML-Inhalte so gestalten, wie ich das von ganz, ganz, ganz früher gewohnt bin.&lt;/p&gt;
</content>
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    <title>All your base are belong to us</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/all-your-base-are-belong-to-us/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:33Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/all-your-base-are-belong-to-us/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Engineer&lt;/strong&gt;: It appears that someone has planted a bomb.
&lt;strong&gt;Radio Operator&lt;/strong&gt;: It will now show on the main screen.
&lt;strong&gt;CATS&lt;/strong&gt;: With the help of the Federation Forces, All of your bases have been taken (over) by CATS.
&lt;strong&gt;CATS&lt;/strong&gt;: Treasure your little remaining lives.
&lt;strong&gt;Captain&lt;/strong&gt;: Our hopes for the future...&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Herrlich! Endlich mal ein Ort, wo ich sowas aufschreiben kann.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mechanic&lt;/strong&gt;: Somebody set up us the bomb.
&lt;strong&gt;Operator&lt;/strong&gt;: Main screen turn on.
&lt;strong&gt;CATS&lt;/strong&gt;: All your base are belong to us.
&lt;strong&gt;CATS&lt;/strong&gt;: You have no chance to survive make your time.
&lt;strong&gt;Captain&lt;/strong&gt;: For great justice.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Internet_phenomena&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Internet-Phänomen&lt;/a&gt; gehören für mich zum Kulturgut. Wenn man sich dann mal ein wenig mehr damit beschäftigt, findet man unglaublich viele Perlen. &amp;quot;All your base&amp;quot; gehört ganz nach oben auf der Liste. Auch die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Hommingberger_Gepardenforelle&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Hommingberger Gepardenforelle&lt;/a&gt;, die in einem Wettbewerb der c’t geschaffen wurde, sind für mich Highlights der Internetgeschichte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Vorteil eines Text orientierten Mediums wie dem Internet ist das alles direkt schriftlich niedergelegt wird. Ich bezweifle gar nicht, dass vor dem Internet solche Mythen oder Phänomene existierten. Aber die Menge an dokumentierten Internet-Mythen ist doch jetzt schon beeindruckend. Und es werden ja nicht weniger. Wenn ich mal darüber nachdenke, wie viel &lt;em&gt;Internet&lt;/em&gt; ich schon an meine Arbeitskollegen verteilt habe... Das erste woran ich mich erinnern kann ist &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Goatse&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Goatse.cx&lt;/a&gt; oder auch &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=T-TA57L0kuc&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;The Internet is for porn&lt;/a&gt; und erst kürzlich &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=txqiwrbYGrs&amp;amp;feature=fvw&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;David After Dentist&lt;/a&gt;. Alles mit vielen Lachern verbunden. Naja fast allen. Ich glaube mich erinnern zu können, dass Goatse eher ekel hervorgerufen hatte :)&lt;/p&gt;
</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Was mich wach hält</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/was-mich-wach-haelt/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/was-mich-wach-haelt/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Über den Tag verteilt Strömen unglaublich viele Informationen auf mich ein. Das beginnt schon mit dem Aufstehen. Aktuell ist mein Sohn meist recht früh wach. Die Jüngste ist sowieso schon wach, noch wach oder schon wach gewesen. Somit strömen schon zu so früher Stunde etliche Gedanken durch meinen Kopf. Von &amp;quot;Papa steh doch endlich auf. Ich hab Dich schon 5 mal geweckt&amp;quot; über &amp;quot;Papa bei Viva Pinata habe ich jetzt auch ein Wirlm&amp;quot; bis zu &amp;quot;Mensch Sophie! Du musst schon ruhig sein, wenn Du was trinken willst&amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Meisterleistung der Natur, dass wir in der Lage sind alle diese Informationen zu filtern. Eine Meisterleistung von mir, dass ich in der Lage bin dabei noch klare Gedanken zu fassen. Zugegeben, dass fällt mir morgens schwerer!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit dem ich diese Webseite hier pflege schwirren mir zusätzlich Gedanken wie &amp;quot;Ohh darüber könnte ich doch schreiben&amp;quot;. Darüber bin ich dann so verzückt, dass ich das Thema meist beim nächsten Gedanken wieder vergessen habe. So hatte ich also seit dem 9.7.2010 (also ganze 2 Monate und 5 Tage oder 67 Tage) eine Menge Gedanken darüber, was ich schreiben könnte. Mensch waren das viele...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;...und jetzt? Schreibe ich über nichts... Immerhin hatte ich das Thema &amp;quot;Gedanken&amp;quot;! Jucheeeee ein Tag!&lt;/p&gt;
</content>
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  <entry>
    <title>Aus aktuellem Anlass</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/aus-aktuellem-anlass/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:33Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/aus-aktuellem-anlass/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Ich lass die Katze jetzt aus dem Sack. Ich habe was gegen Atomkraft. Und zwar eine Meinung. Keine Gute, aber eine Meinung. Und da ich damals viel zu klein war und man heute ja nichts mehr auf sein Auto klebt (außer Deutschlandflaggen), mache ich das nun hier im Netz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin dagegen und zwar aus Prinzip. Atomkraft ist schmutzig. Atomkraft macht dumm und impotent. Außerdem wird man davon blind, bekommt einen krummen Rücken und man hört schlecht. Zumindest sieht das bei den Politikern so aus. Also das sie blind werden und schlecht hören!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://ntropie.soup.io/post/75598224/Aus-aktuellem-Anlass&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Aus aktuellem Anlass&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</content>
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  <entry>
    <title>Genetische Bestimmung</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/genetische-bestimmung/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/genetische-bestimmung/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;h1&gt;Genetische Bestimmung&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;...oder wie ich schnellstmöglich Aufmerksamkeit errege.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mitte 2005 habe ich bei ben_ von &lt;a href=&quot;http://anmutunddemut.de/2005/05/05/godwins-gesetz.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Godwins Gesetz&lt;/a&gt; gehört.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Godwins Gesetz. Es besagt: &amp;quot;Im Verlauf einer Online-Diskussion nähert sich die Wahrscheinlichkeit eines Vergleichs, in dem die Nazis oder Hitler einbezogen sind, Eins an.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;In der aktuellen Diskussion um Migration wird Godwins Gesetz regelmäßig angewendet. Leider habe ich das Buch des Anstoßes weder gelesen, noch werde ich es lesen. Eine Meinung über Migration habe ich gar nicht. Man muss ja auch gar nicht zu jedem Thema eine Meinung haben. Oder um es mit Herrn Malmsheimer zu sagen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Wenn man seine Meinung für sich behält, hat man auch nachher noch eine.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ich überlege nur, ob Biologie bzw. Genetik für überhaupt irgendeinen Vergleich herhalten kann. In wieweit kann Vererbung Ursache sein und wie stark kann der Mensch die eigenen Gene beeinflussen? Ich meine, wie cool wäre es bitte, wenn wir alle unsere Fehler auf unsere Gene schieben könnten?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;Wozu soll ich mich entschuldigen? Ich bin genetisch dazu bestimmt!&amp;quot; Würde ich schon ab und zu mal gerne sagen. In unserer Zeit sollte es doch eigentlich nicht mehr so einfach sein, Ursache und Wirkung zu formulieren. Es zeigt sich doch, dass selten an einer Wirkung genau eine Ursache beteiligt ist, oder?&lt;/p&gt;
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    <title>Jochen Malmsheimer</title>
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    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
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    <content xml:lang="de" type="html">&lt;h1&gt;Jochen Malmsheimer&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Seit 2001 verfolgt mich Jochen. &amp;quot;Neues aus der Anstalt&amp;quot; schalte ich nur ein, um irgendwann zwei drei Wortfetzen von ihm zu erhaschen. Jochen Malmsheimer ist wie scharfe Peperoni. Zumindest muss man sich seine Sätze zweimal anhören.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Glück wo ist dein Stachel.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Zuerst nimmst du auf, was er sagt. Das ist einfach. Kurz darauf bemerkt der Verstand, &amp;quot;das war nicht alles&amp;quot;. Der selbe Satz bohrt sich von innen in deinen Kopf und schlägt zu. Man sollte aufpassen, beim Lachen nicht die nächste Pointe zu verpassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;Halt mal, Schatz!&amp;quot; hat mich lange Zeit erheitert. Immer und immer wieder. &amp;quot;Flieg Fisch, lies und gesunde&amp;quot; ist Momentan der absolute Renner auf der Arbeit.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Und sie nannten den Rochen, Jochen!&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Im September werde ich mir in Nippes das erste mal ein Kabarett anschauen. Da bin ich so unglaublich gespannt drauf. Bin schon ganz zittrig!&lt;/p&gt;
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    <title>Meine Babies</title>
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    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
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    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Seit dem 17. August bin ich Vater von 3 Kindern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sophie Marie ist der jüngste Spross in meiner kleinen Familie. Wäre Denise noch bei uns, wären wir nun zu sechst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jedes Kind hat mein Leben bereichert. Jedes mit seinen eigenen Fähigkeiten und Bedürfnissen. Welche Fähigkeiten und Bedürfnisse Sophie mit sich bringt ist völlig offen. Fest steht nur, dass ich an meiner Art zu erziehen fest halte. Ich erziehe bewusst. Ich bin mir im Klaren, dass diese Kinder durch mein Verhalten, durch mich geprägt werden. Meine Eigenschaften sind auch ihre Eigenschaften.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den letzten 6 Tagen sind mir eine ganze Menge Ideen durch den Kopf gegangen, was ich nun schreiben könnte und ob ich überhaupt was schreiben sollte? Wie viel &amp;quot;privates&amp;quot; will ich im Internet von mir lesen und was kann ich jetzt schreiben, was auf ewig erhalten bleiben kann, ohne meine Kinder nachhaltig zu &amp;quot;belasten&amp;quot;? Das ist ja ähnlich, als würde ich mein völlig unmusikalisches Kind zum Bohlen schicken und sie da singen lassen! Was sowohl auf einer Bowling-bahn als auch beim Dieter völlig falsch wäre. Ich bin regelmäßig entsetzt, wer dort vorsingt und frage mich, haben die denn keine Eltern? oder Freunde?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie dem auch sein. Mein Leben wird mit jedem Kind reicher und voller. Leider auch mein Bauch, der ist nämlich bei jedem Kind mit gewachsen. Wenn meine Frau die 3 Kilo in 3h wieder los wird, kann ich nur heulend neben meinem Körper stehen und ihn anschreien &amp;quot;GIB MIR 20...&amp;quot;, aber da kommt Nix. Ich bin nicht unsportlich. Ich bin nicht Mal übermäßig dick. Ich trage nur dieses Fässchen vor mir her.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Titel dieses Beitrags ist für mich mehrdeutig. &amp;quot;Mein Baby&amp;quot; oder &amp;quot;Meines Babies&amp;quot; gilt für all die Projekte die Manche zusammen genommen &amp;quot;Leben&amp;quot; nennen.&lt;/p&gt;
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    <title>Krieg des Pazifisten</title>
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    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
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    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Mein Opa war im 2ten Weltkrieg. Gefangen in Rußland und von dort zu Fuß nach Hause, nach Dortmund. Zeit seines Lebens war er gegen Waffen. Uns Kinder hat er konsequent davon fern gehalten. Kein &amp;quot;Peng, Peng!&amp;quot; mit den Fingern, keine Wasserpistolen oder schießen auf der Kirmes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das hat bei mir bleibenden Eindruck hinterlassen. Niemals würde ich auf ein Lebewesen schießen, mit der Absicht es zu töten. &amp;quot;Niemals&amp;quot; darf man natürlich in Klammern stellen. &amp;quot;Sag niemals nie&amp;quot;, ist ja keine leere Floskel...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also meine Kinder dürfen keine Wasserpistolen haben. Es wird kein &amp;quot;Erschießen&amp;quot; gespielt und sowieso Krieg als Spiel ist undenkbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dennoch bin ich zum Bund gegangen. Gerade weil ich wissen wollte, was es bedeutet eine Waffe in der Hand zu halten. Und die Zeit hat meine Beziehung zur Waffe nicht verbessert. Ganz im Gegenteil. Waffen sind zum töten gemacht und ich will keiner Mutter, keiner Ehefrau ihren Sohn oder den Ehemann oder den Vater wegnehmen. Selbst Schüsse auf primäre Körperteile können problemlos zum Tode führen. Das hat man uns beigebracht...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Hälfte meines Lebens habe ich bisher mit &amp;quot;Killer-Spielen&amp;quot; verbracht. 12 Monate mit echtem simulierten Krieg. Und jetzt war ich &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/SupAir&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;4 Stunden Paintball&lt;/a&gt; spielen. Ich bin dazu in der Lage zwischen echtem Tod und dem &amp;quot;Abschuss&amp;quot; im Spiel zu unterscheiden. Paintball haben wir alle als Spiel betrachtet, auch wenn nicht nur einmal das Wort &amp;quot;Waffe&amp;quot; (nicht Markierer) oder der &amp;quot;Tod&amp;quot; (und nicht der Abschuss) und diverse Späßchen über das Töten gefallen sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber ich brauche das nicht. Killerspiele machen nur solange Spaß, wie die Story die Handlung trägt. Spiele wie &amp;quot;Manhunt&amp;quot; geben mir nicht viel, wenn das Abschießen der Gegner im Vordergrund steht. Wobei ein &amp;quot;Gears of War&amp;quot; oder &amp;quot;Halo&amp;quot; mich länger (und immer noch) fesseln kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf die Zeit im Bund schaue ich mit größtem Respekt zurück. Der präzise Schuss aus einer Waffe mit &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/G3_%28Gewehr%29&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;ca. 800m/s Mündungsgeschwindigkeit (oder 2880km/h - bis zu 100 mal in der Minute)&lt;/a&gt; erzeugt einen Mords-Respekt vor dem Leben und dem damit verbundenn Tod. Der Schuss selbst erzeugte mehr Adrenalin in meinem Körper als der Gedanke, dass man selten der einzige Schütze ist und das eigentlich auf jeden abgefeuerten Schuss einige zurück kommen werden. Alle mit der Absicht einen selbst Handlungsunfähig, wenn nicht so gar Mausetot zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Paintball kann mit seinen müden &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Paintball#Markierer&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;60m/s und mehr als 28 Bällen pro Minute in Deutschland (214km/h)&lt;/a&gt; nicht wirklich mitreden. Man sieht die Kugeln ja über das Feld fliegen und kann denen sogar ausweichen (ab einem Flug von ca. 30-40 Metern). Es geht nicht vorrangig um das Verletzten, es ist ein Sport. Anders als beim Fußball ist eine Verletzung aber immer möglich. Es wird nämlich mit Waffen geschossen. Es gibt aber schönere Sportarten...&lt;/p&gt;
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    <title>Wundervolles Leben</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/wundervolles-leben/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/wundervolles-leben/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Mittlerweile bin ich Papa. So voll und ganz, mit allem was dazu gehört. Ich bin 32 Jahre und war bei allen Geburten dabei. Die vierte Geburt steht in absehbarer Zeit bevor.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Denise&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wir haben recht Jung unser erstes Kind bekommen. Wir waren gerade erst aus den Teenager-Jahren raus, beide noch in der Schule. Das war schon ein wirklich surreales Gefühl. Ich fühlte mich selbst noch als Kind und da wuchs gerade so ein kleiner Wurm heran. Mit dem ersten Tag der Nachricht bekamen wir unser Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht. Heike und ich lieben Kinder, wir liebten Kinder schon immer. Das natürliche Interesse an Kindern ging uns nie verloren. Kindergeschrei ist kein Lärm und Kinder machen Unordnung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jede Geburt ist ein einmaliger Vorgang. Hunderte Dinge, die passieren können, auf die man sich mehr oder weniger vorbereitet. Bei der Geburt der ersten Tochter platze vorzeitig die Fruchtblase. Wir machten uns auf zum Krankenhaus. Danach ging es ganz schnell. Die Schwangerschaft war nicht geplant, aber der Kinderwunsch war es.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Lea Denise&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die zweite Geburt verlief dagegen anders. Heike spürte eine Veränderung. Wir machten uns auf ins Krankenhaus, waren aber viel zu früh dran. Wir liefen noch Stundenlang im Krankenhaus die Treppen hoch und hinunter. Die Geburt selbst verlief dann wiederum ohne große Komplikationen, schnell und mit überwältigendem Erleb- und Ergebnis! Menschen die uns kennen wissen, dass die zweite Geburt unter einem schweren Zeichen stand. Ein Jahr zuvor traf uns der härteste Pfeil mitten in die Brust. Das Leben erstarrte bis zu jenem Augenblick der zweiten Geburt!&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Familie&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ich bin in einer großen Familie aufgewachsen, die nach und nach schrumpfte. Dafür gab es viele Gründe: Glauben, Krankheit und Alter, Entfernung. Für uns ist es klar, dass eine Zukunft ohne Kinder nicht möglich ist. Das ist eine naturgegebene Tatsache. Es war und ist für mich ein Traum, eine starke und große Familie zu haben. Und ich als Oberhaupt, wie geil ist das bitte?&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Fabian&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Zu Fabians Geburt waren wir viel zu früh. Heike hatte sich wohl zu schnell beunruhigen lassen. Wir fuhren also ins Krankenhaus um danach wieder nach Hause zu fahren. Wobei! Wir sind in eine Tankstelle zum Frühstücken gefahren. Bei den Geburten zuvor haben wir uns von einer sehr lieben Hebamme leiten lassen. Die war aber selber Schwanger als Fabian sich anschickte zu uns zu kommen. Vielleicht war das der Grund, warum wir zu früh waren ;) Eine schlechte Vorbereitung eben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Geburt verlief auch dieses mal ohne Komplikationen. Aus meiner etwas mehr als 1Meter 50 großen Frau sind bis jetzt also schon gut 1Meter 50 Mensch gekommen. Unglaublich.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Sophie, der Mensch im Bauch&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Und nun ist es wieder so weit. Der Bauch wächst, wird hart und das Baby bewegt sich. Die Natur ist in diesen Momenten so unglaublich. Neidlos muss man dann eingestehen, dass die Menschheit nichts vergleichbares geschaffen hat. Jedes künstliche System beinhaltet nur einen Bruchteil an Parameter, nur einen Bruchteil an Ausgaben. Nichts ist so Komplex wie die Natur und die Geburt ist wahrlich ein Meisterstück.&lt;/p&gt;
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    <title>Digitaler Exhibitionismus</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/digitaler-exhibitionismus/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/digitaler-exhibitionismus/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;&amp;quot;Ich melde Vollzug&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hiermit startet also mein ernsthafter Versuch Inhalte im Internet zu erzeugen. Mir fallen zwar keine Themen ein, das Layout geht mir gerade auch nicht flüssig von der Hand, aber mein Entschluss nimmt mehr und mehr Form an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt einfach so viele Dinge, die ich aufschreiben möchte. Mehr für mich, als für irgendjemand sonst. Wohl sollen meine Kinder davon profitieren. Man kann zwar viele Erfahrungen im täglichen Leben weitergeben, aber Emotionen, Bedürfnisse und Philosophien lassen sich leichter im Text erfassen. Evtl. Erweitern und mit Anmerkungen und Kommentaren versehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der öffentlich zugängliche Inhalt wird also meine Emotionen, meine Philosophie Wiederspiegeln. Für Freunde, bzw. für mich möchte ich mein Leben dokumentieren. Was diese Seite angeht, werde ich erst einmal mit dem Leben, was ich hier bisher gemacht habe. Das ist noch kein zufriedenstellendes Ergebnis, aber ein Anfang.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt noch einige grundlegenden Fragen, bzw. Entscheidungen deren Antwort ich noch nicht habe. Es ist aber auch nicht wirklich wichtig, wie das Resultat aussieht. Glaube ich! Eigentlich sind diese Fragen nur dadurch entstanden, dass ich mich durch ben_ und Konstantin habe inspirieren lassen. Gerade Konstantin hat einige sehr interessante Dinge in seinem Blog eingebaut, die erst bei näherem Hinsehen auffallen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;* Ist das Datum im Pfad wichtig?
* Erzeuge ich lieber Artikel (stories) oder Inhalt (content)?
* Deutsche oder englische Bezeichnung für die Terme?
* Brauche ich Teaser-Images?
* Wie viel Energie investiere ich in eine semantische Strukturierung dieses Blogs?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt auch einige Punkte, die ich für ganz wichtig halte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;* Nur ausführlicher Content, twittern kann man wo anders.
* Nicht Videos oder Bilder sind der Inhalt, sondern der Grund, warum ich diese verwende.
* Mein Layout, mein Design soll Minimalistisch und einfach sein.
* Ich möchte mich in der Zukunft nicht mehr damit auseinandersetzen müssen.
* Gestalten möchte ich wenn überhaupt, einzelne Inhalte.&lt;/p&gt;
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    <title>Drupal macht es einem nicht leicht</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/drupal-macht-es-einem-nicht-leicht/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/drupal-macht-es-einem-nicht-leicht/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Ich habe das Theme hier auf dem ZEN-Framework/Theme basiert. Das schien mir irgendwie einfach...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danach habe ich das GIT-Repository von &lt;a href=&quot;http://github.com/benthebear/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;benthebear&lt;/a&gt; verwendet um das Layout hier ein wenig zu gestalten. Das ist zwar noch lange nicht da, wo ich hin will. Aber ich werde erstmal ein paar Inhalte erzeugen. Die Form hält ja schon mal alles, was ich brauche. Da kann ich auch schon mal etwas erzeugen. Eines habe ich schon erkannt: &amp;quot;Ich möchte nur lange Inhalte schreiben&amp;quot;. Daher habe ich gerade flux meinen Twitter-Account gelöscht. Wozu brauche ich 140 Zeichen, wenn ich das hier habe? Ich überlege sogar gerade ein MoBlog zu installieren/bauen und mein GeoCoordinaten darin unterzubringen, mal sehen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und ich habe da noch sooooo viele Fragen, die mir evtl. ben_ beantworten kann :)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Daher schreibe ich die jetzt mal hier auf:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Wie bekomme ich den Zusatz &amp;quot;(nicht überprüft)&amp;quot; bei den anonymen Kommentaren am schnellsten weg?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Was muss ich machen um sodom in mein Comment-Form zu integrieren?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Irgendwie ist das GIT-Repository von ben_ nicht vollständig. Fehlt mir da etwas, oder hast du, ben_, nicht alle deine Module hochgeladen?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Den Rest spare ich mir jetzt mal, will ja auch noch was zu tun haben.&lt;/p&gt;
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    <title>Wenn du Fußball liebst und schlechte Augen hast</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/wenn-du-fussball-liebst-und-schlechte-augen-hast/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/wenn-du-fussball-liebst-und-schlechte-augen-hast/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Wenn du Fußball liebst und schlechte Augen hast, solltest du keine Karriere als Torwart anstreben... Werde Schiedsrichter...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Karl-Heinz Karius, dt. Werbeberater, geb. 1935&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
</content>
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    <title>Und am Anfang war das nichts</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/und-am-anfang-war-das-nichts/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/und-am-anfang-war-das-nichts/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;h1&gt;Und am Anfang war das nichts&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;...damit beginnt die Reise...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Weg wird holprig und steil. Zu viele male bin ich jetzt schon aufgebrochen um wieder zurück zu kehren. Nichts hat mir die Energie gegeben, den Weg bis ans Ende zu gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt wird alles anders. Ben_ geht zurück zum Anfang, zum Anfang des Hyperlinks. Er hat schon eine lange Reise hinter sich. Ich beginne gerade.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist nicht so, dass ich bisher nicht unterwegs war. Ich war nur bisher immer Begleiter. Ich fühle mich wie ein Anhalter, der gerne mitgenommen wird und ab und an mal fahren darf. So viele Versuche habe ich jetzt schon gestartet, in diesem unseren Internet, dass ich gar nicht mehr weiß, der wievielte Versuch das nun ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In meinem Leben habe ich schon zich Themes für diverse Softwarepackete erzeugt. Habe schon zich Tools und Scripte installiert oder selbst geschrieben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf meiner jetzigen Reise gilt folgendes:
_ minimalismus
_ text
_ offen und geschlossen
_ nie wieder redesign&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der letzte Punkt ist für mich eigentlich der Wichtigste. Ich habe den Anspruch ein Konzept zu schaffen, dass mich nicht dazu nötigt ständig alles, aber auch alles über den Haufen zu werfen. Ich bemerke dass sich die Strukturen im Netz für mich nicht mehr ändern. Ein grundlegendes Konzept heißt nicht, dass man unflexibel wie Marmor ist. Ich möchte genügend Flexibilität haben um Anpassungen als Teil des Weges durch zu führen. Wenn ich dazu gezwungen bin ein Redesign zu überlegen, habe ich versagt!&lt;/p&gt;
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    <title>Vorwärts mit großen Schritten</title>
    <link href="https://relativwenigbartwuchs.de/vorwaerts-mit-grossen-schritten/"/>
    <updated>2026-09-20T20:57:34Z</updated>
    <id>https://relativwenigbartwuchs.de/vorwaerts-mit-grossen-schritten/</id>
    <content xml:lang="de" type="html">&lt;p&gt;Die Technik des Internets ist, so einfach sie aussieht, mit verdammt vielen Hürden versehen. &lt;a href=&quot;http://anmutunddemut.de/2010/07/08/heimweh-der-quelltext-ist-meine-oberfla&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Ben_&#39;s Heimweh&lt;/a&gt; ist da nur ein konsequenter Wunsch nach weniger Komplexität. Ich habe mich aktuell Schamlos an seinen Ideen und Entwicklungen bedient. Das soll aber nicht so bleiben. Mir gefällt der minimale Ansatz und er nimmt mir eine ganze menge Arbeit ab. Auf meiner letzten abgebrochene Reise hin zu &lt;a href=&quot;http://malgadey.de/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;malgadey.de&lt;/a&gt; hatte ich ähnliche Wünsche, aber keine Kraft diese umzusetzen. Ich hatte aber auch damals den Wunsch allen alles recht zu machen. Diesen Fehler mache ich nicht. Ich werde die Seite nicht mehr auf jedem Browser testen. Wer nicht sieht, was ich sehe hat Pech gehabt!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für meinen Weg habe ich noch einige Attraktionen, die ich gerne besuchen und wenn es geht etwas mitnehmen möchte. &lt;a href=&quot;http://uarrr.org/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Marcel Wichmann&lt;/a&gt; hat zur Zeit einen recht netten Ansatz, die Gestaltung der Seite mit jedem Eintrag zu erweitern. Dabei ist jeder Eintrag individuell. Zumindest gegenüber dem vorherigen Eintrag. Meine Kreativität reicht aber (glaube ich) nicht aus, jedes mal eine neue Gestaltung zu kreieren. Ich würde hier gerne meine Meinung kund tun, ohne das mir jemand dazwischen Quatscht mich müde redet oder mit seinen &amp;quot;Ach so tollen&amp;quot;-Einwänden kommt. Das kann ja alles noch so falsch sein, es spiegelt aber meine Meinung zum Zeitpunkt des Schreibens wieder. Und nichts befriedigt mich mehr, als lange über ein Problem zu reden und am Ende anderer Meinung zu sein. Außerdem würde ich gerne liebgewonnene Themen etwas besser verpacken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An ein paar Regeln würde ich mich gerne halten. Zum Einen wäre da &lt;a href=&quot;http://informationarchitects.jp/100e2r/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;100e2r&lt;/a&gt;. Ein Prinzip das sich mit readability beschäftigt. Zum Anderen würde ich gerne ein Grid-Layout erzeugen, bzw. verwenden, um ein wenig mehr halt, bzw. einen besseren Rahmen für die einzelnen Artikel zu haben. Da bin ich mir aber nicht so sicher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Generell werde ich keine Sitebars mehr einbauen. Die Dinger verschmutzen viel zu schnell und sind für nichts nutze. Ich würde auch kein 2-Spalten Layout wie bei &lt;a href=&quot;http://uarrr.org/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;uarrr.org&lt;/a&gt; verwenden. Da muss man ja viel zu sehr drauf achten, wann der Text umgebrochen wird! Weiter bin ich da noch nicht. Ich werde aber die Erzeugung direkt hier dokumentieren. Evtl. kommen dann später noch alte Inhalte, die ich in vergangenen Zeiten schon einmal geschrieben habe. Die rotten noch irgendwo auf der Platte. Genau wie die unzähligen Links, die ich bei &lt;a href=&quot;http://del.icio.us/ma2dog&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;del.icio.us&lt;/a&gt; bisher gesammelt habe.&lt;/p&gt;
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